Zum Inhalte wechseln

Brescia-Präsident mit verbalem Fehltritt gegenüber Mario Balotelli

Brescia-Präsident wegen Rassismus-Witz zu Balotelli in der Kritik

Sport-Informations-Dienst (SID)

25.11.2019 | 23:38 Uhr

preview image 0:18
Der Präsident von Brescia Calcio, Massimo Cellino, hat sich mit einer anscheinend ironisch gemeinten Bemerkung über Stürmerstar Mario Balotelli heftige Kritik eingefangen (Video-Länge: 18 Sekunden).

Massimo Cellino, Präsident des italienischen Fußball-Erstligisten Brescia Calcio, ist mit einem rassistischen Scherz zu Mario Balotelli in die Kritik geraten.

"Balotelli ist schwarz, und er arbeitet daran, Licht ins Dunkel zu bringen. Aber er hat einige Schwierigkeiten dabei", sagte Cellino sinngemäß am Montag bei einer Liga-Versammlung der Serie A in Mailand.

Die Cyber Weeks bei Sky

Die Cyber Weeks bei Sky

Bis zum 2.12. gibt es galaktische Rabatte auf ausgewählte Sky Pakete oder den Sky Q Receiver.

Cellino verwendete in seinem Wortspiel die italienischen Wörter "nero" ("schwarz") und "schiarirsi" ("sich klären"). Italienische Politiker vom linken Flügel warfen Cellino Rassismus vor, der Klub widersprach in einem Statement vehement. Die Aussagen Cellinos waren demnach "offensichtlich ein Witz und wurden "offensichtlich falsch interpretiert". Cellino hätte damit auf das übertriebene Medieninteresse zu Balotelli aufmerksam machen und ihn damit in Schutz nehmen wollen.

Balotelli zuletzt nicht im Kader

Balotelli war aufgrund eines Streits mit Trainer Fabio Grosso nicht in den Kader des Tabellenletzten für das Auswärtsspiel bei der AS Rom (0:3) berufen worden. Cellino beschwerte sich, dass der 29 Jahre alte Stürmer mehr Zeit in den Sozialen Medien als mit Training verbringe. "Ich habe Balotelli unter Vertrag genommen, weil er dem Fußball noch viel geben kann", sagte Cellino: "Doch derzeit ist er noch weit von seiner Topform entfernt."

Die UEFA Champions League live streamen!

Die UEFA Champions League live streamen!

Hol' Dir jetzt Sky Ticket und streame die Gruppenphase der Königsklasse ganz bequem live.

Balotelli war zuletzt immer wieder Opfer rassistischer Anfeindungen in italienischen Stadien gewesen. Balotelli war im Sommer in seine Heimatstadt Brescia gewechselt.

Sport-Informations-Dienst (SID)

Weiterempfehlen:

Mehr stories