Bruun Larsen: Verwirrung um Rekordangebot des VfB Stuttgart
BVB-Sportdirektor Zorc widerspricht Reschke
20.10.2018 | 09:33 Uhr
Laut Michael Reschke wollte der VfB Stuttgart den BVB-Shootingstar Jacob Bruun Larsen für eine Rekordsumme verpflichten. Michael Zorc widerspricht.
Im Sommer wollte der VfB Stuttgart Jacob Bruun-Larsen von Borussia Dortmund nach der Ausleihe fest verpflichten, das verriet jetzt Stuttgarts Sportdirektor Michael Reschke der Bild-Zeitung.
Angebot über 12 Millionen Euro?
Allerdings handelte er sich bei seinem Kollegen Michael Zorc eine Absage ein. "Wir waren bereit, die höchste Ablöse der Vereinsgeschichte für ihn zu zahlen. Wir haben Dortmund zwölf Millionen Euro geboten. Aber Michael Zorc war überhaupt nicht gesprächsbereit, hat einen Verkauf kategorisch ausgeschlossen", erklärte Reschke.
Trotz einer ernüchternden Einsatzzeit von 104 Minuten während seiner Ausleihe in der letzten Saison bei den Schwaben, war Reschke vom 20-Jährigen überzeugt und hätte ihn gerne weiter beim VfB gesehen.
Zorc von Reschke-Aussagen überrascht
BVB-Sportdirektor Michael Zorc dementierte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Schwaben die Aussagen von Reschke. "Ich war überrascht, als ich davon gelesen haben", sagte er und erklärte: "Richtig ist, das Reschke nicht nur einmal wegen Bruun Larsen an mich herangetreten ist. Aber ich habe sofort die Tür zugemacht. Deshalb ist nie über Summen gesprochen worden, und ich habe auch kein Angebot bekommen."