BVB Transfer: So ist der Stand bei Moukoko, Bellingham, Guerreiro
Nicht nur Moukoko: Bei diesen Profis geht es um die BVB-Zukunft
24.12.2022 | 11:30 Uhr
Der Vertragspoker zwischen dem BVB und Youssoufa Moukoko nimmt vor den Feiertagen noch einmal richtig an Fahrt auf. Während alle Blicke auf den WM-Fahrer gerichtet sind, müssen die Dortmunder sich zeitnah mit zahlreichen anderen Personalien beschäftigen. Sky verschafft einen Überblick.
Geht das Wunderkind oder kommt es zur Vertragsverlängerung in Dortmund? Diese Frage stellen sich derzeit nicht nur die BVB-Fans, die gerne Klarheit in der Personalie Moukoko hätten und dabei auf einen Verbleib des derzeit besten Bundesliga-Torschützen in schwarz und gelb hoffen.
Der 18-Jährige hat längst das Interesse internationaler Top-Klubs geweckt, die ab dem 1. Januar offiziell und ohne Absprache mit dem BVB mit dem deutschen Neu-Nationalspieler verhandeln dürfen. Der Vertrag des Eigengewächs läuft im kommenden Sommer aus. Damit wäre der begehrte Youngster ablösefrei. Eine gute Verhandlungssituation, um die auch Moukokos Berater weiß.
Zum Durchklicken: Um diese Personalien muss der BVB sich kümmern
"Seien Sie sich gewiss: Wir machen unseren Job. Ein Spieler wie Youssoufa ist für alle Top-Klubs auf dieser Welt interessant. Erst recht, wenn er ablösefrei ist und eine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft hat", erklärte Moukokos Agent Patrick Williams jüngst in einem Statement.
Nach Sky Informationen gehören zu den erwähnten Top-Klubs unter anderem der FC Chelsea, Manchester United, Liverpool, Barcelona und Newcastle. Vor allem die Blues bemühen sich bereits intensiv um das BVB-Juwel. "Wir hören, dass Chelsea am nächsten dran ist. Es gab bereits Verhandlungen und Gespräche", erklärt Sky Transfer-Experte Marc Behrenbeck.
Geheimes Gipfeltreffen zwischen BVB und Moukoko
Wie Sky nun erfuhr, gab es vor Weihnachten nochmal ein geheimes Treffen zwischen den BVB-Bossen und der Moukoko-Seite. Mit dabei: Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Edin Terzic. Auf der anderen Seite Moukoko und seine Berater Patrick Williams und Wolfgang Gesell. Dabei ging es um die Erwartungen beider Seiten.
In puncto Perspektive für Moukoko liegen die beiden Parteien nicht weit auseinander. Der 18-Jährige will Spielzeit, die ihm Coach Terzic vor der WM immer wieder zugestand. Ein Problem könnte jedoch die auseinanderklaffenden Gehaltsvorstellungen werden. Während der BVB dem Angreifer nach Sky Informationen etwas mehr als drei Millionen Euro Grundgehalt pro Jahr zahlen will, das durch Leistungs- und Erfolgsprämien auf bis zu sechs Mio. Euro ansteigen kann, fordert das Moukoko-Lager diese Summe als Fixgehalt. Prämienzahlungen sollen zusätzlich fließen.
Moukoko dementiert Gerüchte über letztes BVB-Angebot
Gerüchte über ein "finales Schmerzgrenzen-Angebot" seitens der Dortmunder, von welchem Bild zuletzt berichtet hatte, dementierte Moukoko am Freitag noch vehement. "Kurz zu mir in eigener Sache - bitte glaubt nicht alles, was in der Zeitung steht! Ich weiß, dass das alles mittlerweile Teil des Fußballgeschäfts ist. Aber auch wenn ich noch jung bin, lasse ich mich in meiner Entscheidung über meine Zukunft nicht unter Druck setzen. So eine Lüge über mich werde ich niemals akzeptieren", so der 18-Jährige, der nun vollen Fokus auf die Rückrunde lege, in einer Instagram-Story.
Damit scheint im Vertragspoker wieder einiges offen zu sein. Das nächste Treffen zwischen Moukoko und dem BVB ist nach Sky Infos im Januar anberaumt. Doch Moukoko ist nicht die einzige Personalie, um die sich die Dortmunder langsam Gedanken machen müssen. Einige weitere Verträge mit wichtigen Spielern laufen am Saisonende ebenfalls aus - viele BVB-Profis sind lediglich bis 2024 gebunden. Wieder andere könnten trotz langfristiger Arbeitspapiere gehen.