BVB Transfer: So ist der Stand bei Moukoko, Bellingham, Guerreiro

Nicht nur Moukoko: Bei diesen Profis geht es um die BVB-Zukunft

Youssoufa Moukoko und Jude Bellingham sind nur zwei von zahlreichen Personalien, um die sich der BVB bald kümmern muss.
Image: Youssoufa Moukoko und Jude Bellingham sind nur zwei von zahlreichen Personalien, um die sich der BVB bald kümmern muss.  © Imago

Der Vertragspoker zwischen dem BVB und Youssoufa Moukoko nimmt vor den Feiertagen noch einmal richtig an Fahrt auf. Während alle Blicke auf den WM-Fahrer gerichtet sind, müssen die Dortmunder sich zeitnah mit zahlreichen anderen Personalien beschäftigen. Sky verschafft einen Überblick.

Geht das Wunderkind oder kommt es zur Vertragsverlängerung in Dortmund? Diese Frage stellen sich derzeit nicht nur die BVB-Fans, die gerne Klarheit in der Personalie Moukoko hätten und dabei auf einen Verbleib des derzeit besten Bundesliga-Torschützen in schwarz und gelb hoffen.

Der 18-Jährige hat längst das Interesse internationaler Top-Klubs geweckt, die ab dem 1. Januar offiziell und ohne Absprache mit dem BVB mit dem deutschen Neu-Nationalspieler verhandeln dürfen. Der Vertrag des Eigengewächs läuft im kommenden Sommer aus. Damit wäre der begehrte Youngster ablösefrei. Eine gute Verhandlungssituation, um die auch Moukokos Berater weiß.

Zum Durchklicken: Um diese Personalien muss der BVB sich kümmern

  1. Mats Hummels (Vertrag bis 30. Juni 2023): Im Sommer sagte Sportdirektor Kehl, dass man konkrete Gespräche entspannt anginge. Nach einer überragenden Hinrunde stehen die Zeichen eindeutig auf Vertragsverlängerung. Noch ist es aber ruhig.
    Image: Mats Hummels (Vertrag bis 30. Juni 2023): Im Sommer sagte Sportdirektor Kehl, dass man konkrete Gespräche entspannt anginge. Nach einer überragenden Hinrunde stehen die Zeichen auf Vertragsverlängerung. Noch ist es aber ruhig. © Imago
  2. Marco Reus (Vertrag bis 30. Juni 2023): Der Kapitän soll dem BVB als Führungsspieler erhalten bleiben. Zwar ist der 33-Jährige einmal mehr verletzt, doch eine Verlängerung ist nicht unwahrscheinlich. Wie bei Hummels bleibt der BVB noch unaufgeregt.
    Image: Marco Reus (Vertrag bis 30. Juni 2023): Der Kapitän soll dem BVB als Führungsspieler erhalten bleiben. Zwar ist der 33-Jährige einmal mehr verletzt, doch eine Verlängerung ist nicht unwahrscheinlich. Wie bei Hummels bleibt der BVB noch unaufgeregt. © Imago
  3. Mahmoud Dahoud (Vertrag bis 30. Juni 2023): Der Mittelfeldspieler hat immer wieder mit Rückschlägen (zuletzt Schulter-OP) zu kämpfen. Unter Terzic in beiden Amtszeiten ein wichtiger Faktor. Der BVB dürfte sich bald mit Dahoud zusammensetzen.
    Image: Mahmoud Dahoud (Vertrag bis 30. Juni 2023): Der Mittelfeldspieler hat immer wieder mit Rückschlägen (zuletzt Schulter-OP) zu kämpfen. Unter Terzic in beiden Amtszeiten ein wichtiger Faktor. Der BVB dürfte sich bald mit Dahoud zusammensetzen. © Imago
  4. Raphael Guerreiro (Vertrag bis 30. Juni 2023): Die Zeichen stehen derzeit auf Abschied. Mit Ramy Bensebaini als möglichem Ersatz ist der BVB nach Sky Infos schon sehr weit. Der ablösefreie Sommer-Wechsel steht bevor - ist allerdings noch nicht fix.
    Image: Raphael Guerreiro (Vertrag bis 30. Juni 2023): Die Zeichen stehen derzeit auf Abschied. Mit Ramy Bensebaini als möglichem Ersatz ist der BVB nach Sky Infos schon sehr weit. Der ablösefreie Sommer-Wechsel steht bevor - ist allerdings noch nicht fix. © Imago
  5. Hält BVB-Trainer Edin Terzic (r.) weiter an Anthony Modeste (l.) in der Startelf fest?
    Image: Anthony Modeste (Vertrag bis 30. Juni 2023): Der Not-Ersatz für den an Krebs erkrankten Haller hat noch nicht überzeugt. Da der Plan ohnehin nur eine Zusammenarbeit bis Sommer vorsah, wird es wohl keine Verlängerung geben. © DPA pa
  6. Der Vertrag von Youssoufa Moukoko beim BVB läuft im nächsten Sommer aus.
    Image: Youssoufa Moukoko (Vertrag bis 30. Juni 2023): Der BVB will verlängern, doch die Verhandlungen sind aufgrund von verschiedenen Gehaltsvorstellungen zäh. Moukoko hätte wohl auch andere Top-Optionen wie den FC Chelsea. © Imago
  7. Emre Can (Vertrag bis 30. Juni 2024): Spielt beim BVB kaum noch eine Rolle. Laut Ruhr Nachrichten darf der 28-Jährige den Verein im Winter verlassen. Zuletzt gab es aus Portugal Gerüchte um ein Interesse von Benfica Lissabon.
    Image: Emre Can (Vertrag bis 30. Juni 2024): Spielt beim BVB kaum noch eine Rolle. Laut Ruhr Nachrichten darf der 28-Jährige den Verein im Winter verlassen. Zuletzt gab es aus Portugal Gerüchte um ein Interesse von Benfica Lissabon. © Imago
  8. Nico Schulz (Vertrag bis 30. Juni 2024): Der Linksverteidiger ist sportlich schon länger in Ungnade gefallen. Zuletzt gab es auch neben dem Platz Wirbel. Der BVB würde ihn gerne verkaufen - Problem ist das Gehalt des 29-Jährigen.
    Image: Nico Schulz (Vertrag bis 30. Juni 2024): Der Linksverteidiger ist sportlich schon länger in Ungnade gefallen. Zuletzt gab es auch neben dem Platz Wirbel. Der BVB würde ihn gerne verkaufen - Problem ist das Gehalt des 29-Jährigen. © Imago
  9. Julian Brandt (Vertrag bis 30. Juni 2024): Galt seit seinem Wechsel immer wieder als Abgangskandidat. Gehörte in der Hinrunde zu den Lichtblicken der Offensive. Verlängert Brandt nicht, könnte der BVB im Sommer Geld mit dem DFB-Kicker machen wollen.
    Image: Julian Brandt (Vertrag bis 30. Juni 2024): Galt seit seinem Wechsel immer wieder als Abgangskandidat. Gehörte in der Hinrunde zu den Lichtblicken der Offensive. Verlängert Brandt nicht, könnte der BVB im Sommer Geld mit dem DFB-Kicker machen wollen. © Imago
  10. Thomas Meunier (Vertrag bis 30. Juni 2024): Konnte beim BVB nie vollends überzeugen. Bei passendem Angebot sind die Borussen nach Sky Infos gesprächsbereit. Wenn im Sommer die letzte Chance auf eine solide Ablöse besteht, dürfte es ernster werden.
    Image: Thomas Meunier (Vertrag bis 30. Juni 2024): Konnte beim BVB nie vollends überzeugen. Bei passendem Angebot sind die Borussen nach Sky Infos gesprächsbereit. Wenn im Sommer die letzte Chance auf eine solide Ablöse besteht, dürfte es ernster werden. © Imago
  11. Marius Wolf (Vertrag bis 30. Juni 2024): Der Allrounder ist beim BVB oft als Lückenfüller gefordert. Top-Niveau hat der 27-Jährige zuletzt nicht mehr gezeigt. Bei einer Verlängerung müsste sich Wolf weiter mit der Reservistenrolle zufrieden geben.
    Image: Marius Wolf (Vertrag bis 30. Juni 2024): Der Allrounder ist beim BVB oft als Lückenfüller gefordert. Top-Niveau hat der 27-Jährige zuletzt nicht mehr gezeigt. Bei einer Verlängerung müsste sich Wolf weiter mit der Reservistenrolle zufrieden geben. © Imago
  12. Die Durchschnittsnote von THORGAN HAZARD:
    Image: Thorgan Hazard (Vertrag bis 30. Juni 2024): Nach Sky Informationen wäre der BVB bei passenden Angeboten auch gesprächsbereit. Eine Verlängerung derzeit noch kein Thema. © Imago
  13. Bleibt Ansgar Knauff in Frankfurt oder kehrt der Offensivmann zum BVB zurück?
    Image: Ansgar Knauff (Vertrag bis 30. Juni 2024): Noch ist der 20-Jährige bis Saisonende an Frankfurt verliehen. Die Eintracht will den Youngster fest verpflichten, der BVB ihn zurück. Will Knauff im Sommer wechseln, gäbe es Interessenten. © Imago
  14. Jude Bellingham (Vertrag bis 30. Juni 2025): Der Youngster gehört zu den begehrtesten Spielern der Welt. Bei einem Angebot jenseits der 100 Mio. Euro wird der BVB ihn wohl abgeben. Top-Kandidaten nach Sky Infos: ManCity, Liverpool und Real Madrid.
    Image: Jude Bellingham (Vertrag bis 30. Juni 2025): Der Youngster gehört zu den begehrtesten Spielern der Welt. Bei einem Angebot jenseits der 100 Mio. Euro wird der BVB ihn wohl abgeben. Top-Kandidaten nach Sky Infos: ManCity, Liverpool und Real Madrid. © Imago

"Seien Sie sich gewiss: Wir machen unseren Job. Ein Spieler wie Youssoufa ist für alle Top-Klubs auf dieser Welt interessant. Erst recht, wenn er ablösefrei ist und eine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft hat", erklärte Moukokos Agent Patrick Williams jüngst in einem Statement.

Nach Sky Informationen gehören zu den erwähnten Top-Klubs unter anderem der FC Chelsea, Manchester United, Liverpool, Barcelona und Newcastle. Vor allem die Blues bemühen sich bereits intensiv um das BVB-Juwel. "Wir hören, dass Chelsea am nächsten dran ist. Es gab bereits Verhandlungen und Gespräche", erklärt Sky Transfer-Experte Marc Behrenbeck.

Geheimes Gipfeltreffen zwischen BVB und Moukoko

Wie Sky nun erfuhr, gab es vor Weihnachten nochmal ein geheimes Treffen zwischen den BVB-Bossen und der Moukoko-Seite. Mit dabei: Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Edin Terzic. Auf der anderen Seite Moukoko und seine Berater Patrick Williams und Wolfgang Gesell. Dabei ging es um die Erwartungen beider Seiten.

In puncto Perspektive für Moukoko liegen die beiden Parteien nicht weit auseinander. Der 18-Jährige will Spielzeit, die ihm Coach Terzic vor der WM immer wieder zugestand. Ein Problem könnte jedoch die auseinanderklaffenden Gehaltsvorstellungen werden. Während der BVB dem Angreifer nach Sky Informationen etwas mehr als drei Millionen Euro Grundgehalt pro Jahr zahlen will, das durch Leistungs- und Erfolgsprämien auf bis zu sechs Mio. Euro ansteigen kann, fordert das Moukoko-Lager diese Summe als Fixgehalt. Prämienzahlungen sollen zusätzlich fließen.

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Der BVB will Youssoufa Moukoko behalten, der Youngster will verlängern. Doch die Verhandlungen stocken weiter, sodass jetzt möglicherweise sogar der Abgang des Nationalspielers droht.

Moukoko dementiert Gerüchte über letztes BVB-Angebot

Gerüchte über ein "finales Schmerzgrenzen-Angebot" seitens der Dortmunder, von welchem Bild zuletzt berichtet hatte, dementierte Moukoko am Freitag noch vehement. "Kurz zu mir in eigener Sache - bitte glaubt nicht alles, was in der Zeitung steht! Ich weiß, dass das alles mittlerweile Teil des Fußballgeschäfts ist. Aber auch wenn ich noch jung bin, lasse ich mich in meiner Entscheidung über meine Zukunft nicht unter Druck setzen. So eine Lüge über mich werde ich niemals akzeptieren", so der 18-Jährige, der nun vollen Fokus auf die Rückrunde lege, in einer Instagram-Story.

Damit scheint im Vertragspoker wieder einiges offen zu sein. Das nächste Treffen zwischen Moukoko und dem BVB ist nach Sky Infos im Januar anberaumt. Doch Moukoko ist nicht die einzige Personalie, um die sich die Dortmunder langsam Gedanken machen müssen. Einige weitere Verträge mit wichtigen Spielern laufen am Saisonende ebenfalls aus - viele BVB-Profis sind lediglich bis 2024 gebunden. Wieder andere könnten trotz langfristiger Arbeitspapiere gehen.

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