Champions League: Deswegen gab es keinen Elfmeter für Bayern gegen PSG
Die Bayern-Spieler sind nach einer strittigen Szene um ein vermeintliches Handspiel mit der Schiedsrichter-Entscheidung nicht einverstanden. Doch die Entscheidung ist regeltechnisch korrekt.
06.05.2026 | 22:10 Uhr
Uli Hoeneß tobte auf der Tribüne, unten am Platz stand die komplette Bank des FC Bayern und schimpfte. Hand!
Verteidiger João Neves von Paris Saint-Germain hatte den Ball im Halbfinal-Rückspiel der Champions League nach einem Befreiungsschlag seines Kollegen Vitinha im eigenen Strafraum aus Münchner Sicht regelwidrig abgelenkt (31.) - doch Referee João Pinheiro, ebenfalls aus Portugal, ließ nach kurzem Kontakt mit dem Videoschiedsrichter weiterspielen. Regeltechnisch war das korrekt.
Bayern fordern Elfmeter
Laut dem International Football Association Board (IFAB) gilt: Wird ein Spieler bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers an der Hand oder am Arm vom Ball getroffen, liegt kein Handspiel vor. Es sei denn, der Ball landet direkt im gegnerischen Tor oder der Spieler erzielt unmittelbar danach ein Tor - in diesem Fall erhält die gegnerische Mannschaft einen direkten Freistoß.
Die Bayern reklamierten dennoch auf Elfmeter - kein Wunder: Sie lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurück.
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