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Cristiano Ronaldo wartet mit Erklärung, Portugal hofft auf Versöhnung mit dem Superstar

Die Diskussion um Cristiano Ronaldos Zukunft in Portugals Nationalmannschaft hält an. Nach seiner vorzeitigen Abreise aus dem Team wollen sich Trainer Jorge Jesus und der Verband zunächst auf das Nations-League-Spiel gegen Norwegen konzentrieren.

Cristiano Ronaldo hat das portugiesische Nationalteam vorzeitig verlassen, die Debatte über seine Zukunft hält jedoch weiter an.
Image: Cristiano Ronaldo hat das portugiesische Nationalteam vorzeitig verlassen, die Debatte über seine Zukunft hält jedoch weiter an.  © DPA pa

Hinter den Kulissen laufen offenbar bereits Bemühungen um eine Annäherung. Portugiesischen Medien zufolge könnte es nach dem Spiel gegen Norwegen zu einem Gespräch zwischen Cristiano Ronaldo und Jorge Jesus kommen. Während eine Einigung möglich scheint, steht eine Reaktion des Superstars bislang noch aus.

Die Fragen zur Zukunft von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo nach dessen Flucht aus dem Nationalteam sollen erst nach Portugals Nations-League-Spiel gegen Norwegen beantwortet werden. Das erklärte Nationaltrainer Jorge Jesus vor der Partie am Sonntag (20.45 Uhr) in Porto. Mitspieler Bruno Fernandes stärkte Ronaldo dafür den Rücken.

"Es geht nicht darum, Cristiano Ronaldo zu ignorieren", betonte Jesus, "er ist ein Symbol der Nationalmannschaft und Portugals. Nach dem Spiel ist noch genügend Zeit, darüber zu sprechen."

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Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Nationalmannschaft kurz vor dem Spiel in Dänemark mit einem Privatjet verlassen. Ein Kommentar.

Fernandes stellt sich vor Ronaldo

Fernandes gab am Samstag an, mit Ronaldo gesprochen zu haben. "Cris wird immer das größte Idol unserer Nationalmannschaft und des Weltfußballs sein und verdient den Respekt aller Portugiesen - unabhängig davon, wer ihn mehr oder weniger mag", sagte der Profi von Manchester United. Man dürfe "keine Gräben" aufreißen: Mannschaften sollten "ihre Angelegenheiten hinter verschlossenen Türen klären. Ich denke, so wird es sein, und dass die Sache auf beiden Seiten gut ausgeht."

Ronaldo hatte die Selecao im Zuge eines Konflikts mit Jesus am Mittwoch vor dem Gastspiel in Dänemark (4:2) fluchtartig verlassen und deshalb beim Nations-League-Duell gefehlt. In einem Instagram-Post kündigte der Europameister von 2016 an, zu "gegebener Zeit" die "Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft", der er sich "stets mit ganzer Kraft gewidmet" habe, zu erklären.

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Kommt es zum Versöhnungsgespräch?

Laut portugiesischen Medien soll Jesus zu einem Versöhnungsgespräch mit Ronaldo bereit sein, die Zeitung A Bola schrieb von einem "Friedensgipfel". Demnach habe der Nationalcoach einen Vermittlungsvorschlag des Verbandes angenommen. Eine Antwort von Ronaldo stehe allerdings aus, hieß es.

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