Daum in Rumänien vor dem Aus

Verbandspräsident will Vertrag auflösen

Christoph Daum muss nach dem Scheitern in der WM-Quali mit Rumänien seinen Hut nehmen.
Image: Christoph Daum muss nach dem Scheitern in der WM-Quali mit Rumänien seinen Hut nehmen.  © Getty

Die Zeit von Christoph Daum als Nationaltrainer Rumäniens nähert sich ihrem Ende: Die Verhandlungen über eine Vertragsauflösung sollen in Kürze beginnen.

Christoph Daum steht das Aus als Nationaltrainer in Rumänien unmittelbar bevor. Verbandspräsident Razvan Burleanu kündigte am Montag an, die Verhandlungen über eine Vertragsauflösung zu beginnen. Die Technische Kommission des Verbandes FRF gab nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation die Empfehlung, den 63-Jährigen sofort zu entlassen.

Schnelles Ende nach Quali-Aus

"Nach dem Vorschlag der Technischen Kommission werde ich sofort mit Herrn Daum betreffend des sofortigen Vertragsendes verhandeln und die Verhandlungen über die Verpflichtung eines neuen Trainer beginnen", erklärte Burleanu, dem eine Liste von Kandidaten vorgelegt wurde.

Daums Vertrag endet nach dem Quali-Aus eigentlich im Dezember 2017. Mit einer 0:1-Niederlage in Montenegro vor einer Woche hatten die Rumänen ihre letzte Chance auf die Endrunde in Russland verspielt.

Daum steht schon seit längerer Zeit in der Kritik, die Fans und Medien in Rumänien fordern die Ablösung des ehemaligen Stuttgarter Meistertrainers.

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