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Didi Hamann fordert Sperre für Nadiem Amiri nach Elfmeter-Szene

Nach dem 4:3-Sieg des FSV Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach sorgt eine Szene vor einem Elfmeter weiter für Diskussionen. Sky Sport Experte Didi Hamann fordert Konsequenzen für Nadiem Amiri und plädiert für eine Sperre des Nationalspielers.

Ein zertrampelter Elfmeterpunkt, ein verschossener Strafstoß und scharfe Kritik von Didi Hamann: Nadiem Amiri sorgt beim Mainz-Sieg in Mönchengladbach für Diskussionen.

Sky Sport Experte Didi Hamann hat nach einer Spielfeldmanipulation durch Nadiem Amiri eine Bundesliga-Spielsperre für den DFB-Star und Mainz-05-Offensivakteur gefordert. Der 29-Jährige hatte beim 4:3-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach im Vorfeld eines Strafstoßes gegen die Rheinhessen den Elfmeterpunkt zertrampelt.

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Elfmeter-Manipulation à la Amiri

Die Borussia bekam den Elfmeter aufgrund eines Handspiels zugesprochen, Kevin Diks setzte den Ball vom durch Amiri manipulierten Punkt schließlich an den Pfosten. Für Hamann eine inakzeptable Aktion des DFB-Offensivmanns: "Ein Spiel Sperre! Den würde ich aus dem Verkehr ziehen", so die deutliche Forderung des 53-Jährigen bei Alle Spiele - Alle Tore.

Hamann sieht Grenzüberschreitung

"Er ist Nationalspieler geworden, hat großen Wert für die Mannschaft. Aber wir müssen diese Sachen aus dem Sport bringen. Da schauen Kinder zu", führte Hamann seine Begründung aus, "sowas macht man nicht. Das ist nicht im 'Spirit of the Game'!"

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Sky Sport präsentiert die Stimmen zur Heimniederlage Borussia Mönchengladbachs gegen den 1. FSV Mainz 05.

Und weiter: "Das ist für mich nicht unsportlich, das ist grob unsportlich. Man kann immer versuchen, einen Vorteil für sich rauszuholen. Aber das hat alles Grenzen, und die Grenze wurde dort weit überschritten."

Keine Karte für Amiri

Die Situation hatte keine direkten Konsequenzen für Amiri. Schiedsrichter Robert Hartmann war mit der Vorbereitung des Elfmeters beschäftigt, der DFB-Star habe laut Hamann mit seiner Störaktion einen unbeobachteten Moment abgewartet.

Für die Gladbacher war die Aktion doppelt bitter. Zwar entzündete sich nach dem vergebenen Strafstoß eine Drangphase, nach einem späten erfolgreichen Anschlusstreffer vom Punkt fehlte jedoch die Zeit für den Ausgleich. Der Traditionsklub erlebt nun einen historischen Tiefpunkt: Noch nie ist die Borussia so schwach in eine Saison gestartet.

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