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"Ich war ein Judas, dann ein Held..."

Emotionaler Beitrag: Götze verrät "härteste Entscheidung" seines Lebens

Elisabeth Lastovka

21.05.2019 | 15:48 Uhr

Mario Götze gibt Einblicke in seine Gefühlswelt.
Image: Mario Götze gibt Einblicke in seine Gefühlswelt. © Getty

Obwohl es für Mario Götze und Borussia Dortmund am Ende nur zur Vizemeisterschaft reichte, geht für den Weltmeister persönlich eine erfolgreiche Saison zu Ende. Das war bei Götze zuletzt nicht immer so.

In einem Internetbeitrag bei The Player's Tribune schreibt der BVB-Star über seine bisherige Karriere, die von einigen Hochs und Tiefs begleitet wurde, und gibt Einblicke in seine Gefühlswelt.

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Dabei geht er bis auf die Anfänge seiner Profikarriere zurück: Das Debüt im Dortmund-Trikot unter Jürgen Klopp im Jahr 2009, der Wechsel zum FC Bayern München 2013, das entscheidende Tor im WM-Finale 2014, seine Stoffwechselerkrankung und die Rückkehr zu seinem Jugendklub Dortmund.

An seinen ersten Trainer Jürgen Klopp hat der Offensivspieler nur gute Erinnerungen. "Er war ein herausragender Trainer, aber seine Persönlichkeit war für mich als junger Spieler das Wichtigste," so der 26-Jährige.

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Marco Reus und Roman Bürki sprechen nach dem 2:0-Sieg gegen Gladbach über die Partie und den verpassten Meistertitel (Videolänge: 1:01 Min.).

Schwerste Entscheidung: Wechsel zum FC Bayern

Als die "härteste Entscheidung" seines Lebens bezeichnet Götze seinen Wechsel zum FC Bayern München im Jahr 2013. Mit nur 20 Jahren entscheidet er sich für Bayern. Die Konsequenzen des Transfers habe er damals nicht verstanden. "Es ist hart für mich, zu sagen, dass der Wechsel zu den Bayern ein Fehler war, denn ich habe unglaublich viel von Pep Guardiola über den Fußball gelernt," schreibt der 26-Jährige.

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Der Name Mario Götze bleibt auch immer mit dem Tor im WM-Finale gegen Argentinien verbunden. Dass er selbst jedoch fast nur schlechte Erinnerungen an das Turnier hat, macht er in seinem Beitrag deutlich. "Die Leute vergessen, wie beschissen dieses Turnier für mich bis zum Schluss war". Götze gehörte nicht zur Stammformation. Vor dem Finale sei er daher "wirklich deprimiert" gewesen.

"Ich war ein Judas, dann ein Held..."

"Einige der größten Momente, die ich im Fußball erlebt habe, sind direkt nach den dunkelsten gekommen. Umgekehrt ist es genauso. Ich war ein Judas, dann ein Held, dann eine Enttäuschung, dann war ich fast raus aus dem Fußball. Das alles in nur vier Jahren", schrieb Götze in seinem Beitrag.

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In dieser Saison glänzte Götze phasenweise mit starken Leistungen und ist nun endgültig wieder in Dortmund angekommen. Den 2020 auslaufenden Vertrag will der BVB mit Götze verlängern.

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