FC Barcelona: Dembele mit Mini-Ausstiegsklausel im neuen Vertrag
"Mini"-Ausstiegsklausel für Dembele - nur ein Zehntel von Lewandowskis
21.09.2022 | 20:43 Uhr
Im Juli hatte Ousmane Dembele beim FC Barcelona einen neuen Vertrag bis 2024 unterschrieben. Im Vertrag ist auch eine Ausstiegsklausel verankert, die allerdings um einiges niedriger ausfällt als man erwartet hätte.
Es waren lange Verhandlungen, die letztendlich doch mit einer Vertragsverlängerung für Dembele beim FC Barcelona endeten. Der Franzose hatte von Anfang an zum Ausdruck gebracht, dass er gerne bei Barca bleiben würde. Allerdings war der Verein aufgrund seiner finanziellen Situation nicht in der Lage, alle Forderungen zu erfüllen.
Gegenseitiges Entgegenkommen
So verzichtet Dembele laut der französischen Sportzeitung L'Equipe auf die Bonuszahlung, die ein Spieler normalerweise für die Unterschrift des neuen Vertrags bekommt. Im Gegenzug haben sich die beiden Parteien auf eine vergleichsweise eher geringere Ausstiegsklausel für den Spieler geeinigt. Sollte ein anderer Verein Dembele nun aus seinem Vertrag mit dem katalanischen Klub rauskaufen wollen, so müsse man "nur" rund 50 Millionen Euro auf den Tisch legen.
Lewandowski nicht in Reichweite
Die Ausstiegsklausel soll angeblich schon ab nächstem Sommer aktiv sein. In Spanien müssen alle Verträge eine Ausstiegsklausel enthalten, aber im Vergleich zu beispielsweise der Klausel seines Teamkollegen Robert Lewandowski mit geschätzten 500 Millionen Euro erscheint Dembeles Ausstiegsklausel fast wie ein Schnäppchen.
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