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FC Bayern: Kehrt Pep Guardiola nach München zurück?

Pep zurück zum FCB? Romantisch ja - aber auch wahrscheinlich?

Thorsten Mesch und Torben Hoffmann

14.11.2019 | 23:05 Uhr

1:10
FC Bayern: Neuer und Goretzka auf Guardiola-Gerücht angesprochen

Der FC Bayern sucht nach einer langfristigen Lösung für die Position des Cheftrainers. Thomas Tuchel und Erik ten Hag wurden bereits als Kandidaten gehandelt, nun wird über eine Rückkehr von Pep Guardiola ins Spiel gebracht. Sky Sport ordnet die Spekulation ein.

Drei Jahre ist es her, als sich Pep Guardiola aus München in Richtung Manchester verabschiedete. "Ich werde hierher zurückkommen, nach Deutschland - vielleicht auch als Trainer", sagte der Spanier damals.

Im Herbst 2019 ist Hansi Flick Interimstrainer, der FC Bayern ist auf der Suche nach einer langfristigen Lösung. Dass diese Lösung den Namen Guardiola tragen könnte, deutete bereits das Portal The Athletic an.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eine zweite "Pep-Ära" in München geben könnte?

Spekulationen über Guardiolas Rückkehr zu weit hergeholt

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Sky Reporter Torben Hoffmann hält die Spekulationen über Guardiolas Rückkehr für zu weit hergeholt. "Ich glaube, dass die Geschichte durch Manchester Citys Niederlage in Liverpool am vergangenen Samstag eine Eigendynamik bekommen hat", sagt der Bayern-Experte.

Nach zwei Meisterschaften in Folge droht Guardiolas Erfolgsserie mit den Citizens ein Ende zu finden, Spekulationen um die Zukunft des Trainers seien daher nichts Überraschendes.

Sehnsucht nach dem Startrainer ist nachvollziehbar

Dass sich in München einige den detailversessenen Spanier zurückwünschen könnten, findet Hoffmann jedoch durchaus nachvollziehbar. Schließlich gewann Guardiola drei Meistertitel, zwei Pokalsiege, eine Klub-WM und einen Supercup und führte den FC Bayern zweimal ins Halbfinale der Champions League.

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Auch wenn er sein ganz großes Ziel, den Gewinn der Königsklasse, nicht erreichte: Guardiola hob die Mannschaft des deutschen Rekordmeisters während seiner dreijährigen Schaffenszeit spielerisch und taktisch auf ein so noch nicht dagewesenes Niveau.

Pep steht für spielerischen Glanz

"Die Bayern haben sich in den Jahren - speziell ab 2014/15 - sehr stark von allen anderen entfernt, weil sie auf dem allerhöchsten Level gespielt haben, auf dem man nur spielen kann", lobte Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Sky-Interview vor dem Klassiker zwischen Bayern und dem BVB die Entwicklung des deutschen Marktführers.

Zwar wiesen die Münchner auch nach Guardiolas Abschied den Rest der Bundesliga regelmäßig in die Schranken, vom spielerischen Glanz der Guardiola-Zeit war aber unter seinen Nachfolgern kaum noch etwas übrig.

Werk in Manchester noch nicht vollendet

Gegen eine zeitnahe Rückkehr spricht jedoch, dass er in Manchester noch bis 2021 unter Vertrag steht und sein Werk bei den Citizens noch nicht vollendet hat. Nach zwei nationalen Titel steht der Gewinn der Champions League ganz oben auf seiner Prioritätenliste. Zuletzt sah es zumindest nicht so aus, als müsse man ManCity in dieser Saison als Top-Favoriten nennen.

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Die Spekulationen über eine Rückkehr nach München werden auch dadurch genährt, dass Guardiola immer noch ein gutes Verhältnis zu den Bayern-Chefs pflegt und in München noch eine Wohnung besitzt. Seine Familie ist aus Manchester nach Spanien gezogen. In München fühlte sie sich sehr wohl. Seine Rückkehr-Ankündigung von 2016 passt ins Bild.

WM 2022 als mögliches Ziel

Doch hat Guardiola auch andere Pläne öffentlich geäußert. Zum Beispiel, dass er gern einmal eine Nationalmannschaft trainieren würde. "Das ist gerade vor dem Hintergrund, dass in zwei Jahren die WM in Katar stattfindet, nicht außer Acht zu lassen", meint Sky Reporter Hoffmann.

Guardiola spielte selbst in Katar, seine Beziehungen ins Emirat sind gut, der Draht ist kurz. Mit Guardiolas Verpflichtung würde der umstrittene WM-Gastgeber einen Paukenschlag landen, der weltweit für Aufsehen sorgt.

Eine Rückkehr nach München wäre vielleicht der romantischere Schritt, aber nicht unbedingt der wahrscheinlichere.

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