FC Ingolstadt trennt sich vorzeitig von Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer
Überraschende Personalentscheidung bei den Schanzern: Der FC Ingolstadt trennt sich mit sofortiger Wirkung von Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer.
04.05.2026 | 15:08 Uhr
Der FC Ingolstadt und Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer gehen noch vor Saisonende getrennte Wege. Nach über viereinhalb Jahren kündigt der Drittligist eine sportliche und strukturelle Neuaufstellung an.
Der sofortige Abschied des 62-Jährigen nach über viereinhalb Jahren im Amt noch vor dem Saisonende erfolge einvernehmlich, teilten die Schanzer am Montag mit. Dies sei das Ergebnis "offener Gespräche über die zukünftige Ausrichtung des Klubs", hieß es.
"Didi ist in einer herausfordernden Phase zu uns gestoßen und hat die damalige Neuausrichtung unseres Klubs maßgeblich mitgestaltet", sagte FCI-Präsident Peter Jackwerth und ergänzte: "Leider hat sich die Entwicklung zuletzt nicht wie erhofft dargestellt."
Beiersdorfer hatte im November 2021 zunächst den Posten als Geschäftsführer Sport übernommen und war seit Sommer 2022 als alleiniger Geschäftsführer tätig. Er sprach zum Abschied von einer "sehr prägenden Zeit, in der mir der Klub extrem ans Herz gewachsen ist". Der FCI strebt eigenen Angaben zufolge "eine neue Ausrichtung" an und möchte sich in den Bereichen Sport, Finanzen sowie Vertrieb & Öffentlichkeitsarbeit "neu aufstellen".
In den Saisons 2015/16 und 2016/17 spielte Ingolstadt bislang einmalig in der Bundesliga. Nach zwei Jahren Zweitklassigkeit folgte 2019 der Absturz in die 3. Liga, in der die Oberbayern mit Ausnahme der Saison 2021/22 sechs der vergangenen sieben Jahre verbrachten. Mit Platz 15 zwei Spieltage vor dem Saisonende blieb die Mannschaft von Trainerin Sabrina Wittmann erneut hinter den Ambitionen des Klubs zurück.
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