FIFA sperrt Fenerbahce für drei Transferperioden wegen En-Nesyri-Transfers
Fenerbahce Istanbul ist von der FIFA mit einer Transfersperre für die kommenden drei Wechselperioden belegt worden. Ursächlich dafür ist eine ausstehende Rate aus dem Transfer von Youssef En-Nesyri.
26.09.2026 | 13:25 Uhr
Die Sanktion geht auf eine Beschwerde des FC Sevilla zurück. Nach Angaben von Fenerbahce handelt es sich um eine offene Transferrate, die Ende April fällig gewesen war. Der Verein geht davon aus, dass die Sperre nach Begleichung der Forderung wieder aufgehoben wird.
Aufgrund einer Sperre durch den Fußball-Weltverband FIFA darf Fenerbahce Istanbul in den nächsten drei Transferfenstern keine Spieler verpflichten. Das bestätigte der türkische Erstligist am Samstag, stellte jedoch klar, dass es sich um ein "vorübergehendes" Verbot handele.
Nicht bezahle Rate als Grund für die Sperre
"Das auf unseren Verein verhängte Transferverbot bezieht sich auf die Ablösesumme von Youssef En-Nesyri", schrieb Fenerbahce in einer Stellungnahme auf X. Der Grund für die Strafe sei eine bisher nicht bezahlte Transferrate "mit Fälligkeit zum 30. April 2026 im Zusammenhang mit der Ablöse des Spielers".
En-Nesyri, der bereits im Februar zum saudischen Klub Al-Ittihad wechselte, war 2024 mit einer Ablöse in Höhe von 19,5 Millionen Euro vom FC Sevilla nach Istanbul gekommen. Der spanische Klub habe eine Klage bei der FIFA eingereicht, um die noch offene Transferrate zu erhalten. Fenerbahce hingegen warte noch auf den dazugehörigen FIFA-Beschluss und werde die "angeordnete Zahlung am ersten Arbeitstag (Montag) vornehmen". Der Klub teilte mit, dass das Transferverbot nach Abschluss des Verfahren aufgehoben werde.
SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
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