Gladbach: Max Eberl erzielt "mündliche Einigung" mit Trainer

Kommt Marco Rose von Salzburg?

1.4.2017 - FUSSBALL: Sportdirektor Max Eberl verlängert bei Borussia Mönchengladbach seinen Vertrag bis 2022.
Image: Gladbachs Max Eberl ist auf der Suche nach einem neuen Trainer.  © Getty

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach steht auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Dieter Hecking offenbar kurz vor dem Vertragsabschluss mit einem Kandidaten.

"Es gibt eine Tendenz, weitreichende Gespräche, eine mündliche Einigung mit einem Trainer, von dem ich sage, er kann in der Zukunft mit uns den nächsten Schritt machen", sagte Eberl der Rheinischen Post.

Eberl kommentiert keinen Namen

Namen kommentierte der Sportchef nicht. Nach Informationen von Sport1 soll der Wechsel von Marco Rose, Trainer des österreichischen Meisters RB Salzburg, bereits perfekt sein. Es gebe "noch nichts Unterschriebenes, daher gibt es auch noch nichts zu vermelden", sagte Eberl weiter. Der 45-Jährige hatte am Dienstag überraschend bekannt gegeben, die Zusammenarbeit mit Hecking nach der laufenden Saison zu beenden. Der Vertrag des Coaches war erst im November bis 2020 verlängert worden.

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Borussia Mönchengladbach trennt sich zum Saisonende von Trainer Dieter Hecking. Sportdirektor Max Eberl begründet die Entscheidung bei einer emotionalen Pressekonferenz (Video-Länge: 14:23 Minuten).

Zum angekündigten Umbruch im Verein äußerte sich Eberl wie folgt: "Es kann ein Ansatz sein, das Team Sport weiter zu stärken, es hat sich seit zehn Jahren nicht verändert. Es kann aber auch ein Ansatz sein, das Nachwuchsleistungszentrum zu ergänzen oder eben das Scouting", sagte der Sportdirektor. Mitarbeiter wolle er nicht entlassen: "Wir sind mit unseren Leuten hoch zufrieden. Aber es kann sein, dass die ein oder andere Personalie dazu kommt", sagte Eberl.

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Kein Kommentar von Rose

Rose selbst wollte sich zu den Spekulationen nicht äußern. "Zu meiner Zukunft sage ich nichts. Wir haben noch große Ziele, darauf gilt es sich zu konzentrieren", sagte er nach dem Einzug ins österreichische Pokalfinale am Mittwochabend.

Die Gladbacher hatten nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Ligaspielen ihre sehr gute Ausgangslage im Kampf um die Qualifikation zur Champions League verspielt. Nach dem bitteren 1:3 im Nachbarschaftsduell bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf am vergangenen Wochenende rutschten die Fohlen auf den fünften Platz ab.

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Sport-Informations-Dienst (SID)