Gordon ist da! Alvarez könnte folgen - wie macht Barca das?

Mit Anthony Gordon (Newcastle) steht der erste Blockbuster-Transfer der Katalanen vor dem Abschluss, mit Julian Alvarez (Atletico) soll ein weiterer hochkarätiger Barca-Deal folgen.

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Der FC Bayern hätte gerne Anthony Gordon von Newcastle United verpflichtet - nun grätscht der FC Barcelona dazwischen und schnappt sich den englischen Flügelspieler. Aber wie kann sich Barca das leisten?

Eine Frage, die sich die ganze Fußballwelt stellt: Wie ist das plötzlich möglich?

Von Florian Plettenberg & Nico Ditter

Wie exklusive Bilder von Sky Sports zeigen, ist Gordon am Donnerstag nach Barcelona gereist, um den Medizincheck zu absolvieren. Die Einigung zwischen Barca und dem Wunschspieler von Trainer Hansi Flick wurde bereits erzielt. Auch zwischen den Klubs ist alles geklärt. Die Newcastle-Seite berichtet von einem Ablösepaket von 80 Millionen Euro plus Boni, Barcelona schildert 60 bis 70 Millionen Euro. Hinzu kommt eine Weiterverkaufsbeteiligung.

Auch beim FC Bayern stand Gordon hoch im Kurs. Die Münchner haben sich allerdings gegen einen späten Einstieg in die Verhandlungen entschieden und werden nicht mehr dazwischengrätschen. Dem Deal steht somit eigentlich nichts im Wege.

Auch Alvarez soll kommen

Darüber hinaus läuft auch die Suche nach einem Nachfolger von Robert Lewandowski auf Hochtouren. Nach Sky Sport Informationen plant der FC Barcelona um Sportdirektor Deco und Präsident Joan Laporta ein Angebot für Atletico-Stürmer Julian Alvarez. Der argentinische Angreifer steht in Madrid noch bis 2030 unter Vertrag, hat allerdings einen Wechselwunsch hinterlegt. Eine Vertragsverlängerung ist derzeit nicht geplant. Sein Ziel: ein Wechsel zum FC Barcelona. Günstig wird ein Deal aber nicht. Das Preisschild liegt bei 100 bis 125 Millionen Euro.

Wie sollen die vermeintlich finanziell gebeutelten Katalanen diese Deals bezahlen?

Durch Abgänge von Robert Lewandowski und voraussichtlich Marcus Rashford (Leihe endet) werden Gehaltposten in Summe von 40 Millionen Euro brutto pro Jahr frei. Intern wird zudem gesagt, dass sie "aktuell genug Geld" haben. Die letzten Fenster waren sparsam. Vielmehr wurden in den vergangenen drei Jahren jeweils Transfer-Überschüsse erzielt, in der Saison 2023/24 sogar knapp 100 Millionen Euro.

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Die Barca-Sicht ist klar: Sie wollen wieder angreifen - auch auf dem Transfermarkt.

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