Luca Waldschmidt über Köln-Trainer Rene Wagner, Said El Mala, Ziele und seine Zukunft
Luca Waldschmidt lobt im exklusiven Sky Sport Interview den neuen Köln-Trainer Rene Wagner für dessen klare Spielidee und Kommunikation. Der Angreifer sprach zudem über Youngster Said El Mala, die Saisonziele des 1. FC Köln und seine eigene Zukunft.
30.07.2026 | 12:15 Uhr
Waldschmidt sieht den 1. FC Köln auf einem guten Weg unter Rene Wagner. Der Offensivspieler fordert Konstanz und mehr Ruhe im Saisonverlauf.
Luca Waldschmidt über…
… den neuen Köln-Trainer Rene Wagner:
"Ich glaube, bei Rene merkt man, er ist ja auch noch nicht so alt, fast schon jung, dass er noch sehr nah dran ist. Durch seine Co-Trainer-Erfahrung hat er einfach auch einen guten Zugang zu den Jungs. Er spricht auch fließend Englisch, was natürlich gerade viel hilft, um Inhalte sehr gut zu vermitteln und rüberzubringen. Er hat klare Ideen und geht im Training immer wieder sehr detailliert darauf ein, gibt uns Hinweise und fordert einfach Tag für Tag im Training 100 Prozent Intensität und dass wir voll da sind. Ich glaube, neben dem Platz dürfen wir lachen, dürfen wir locker sein, relativ viel machen. Er will aber, dass wir, wenn wir auf dem Platz sind, bei 100 Prozent sind."
… den Umgang mit Youngster Said El Mala:
"Said hat da eigentlich einen sauberen Umgang. Ich wäre auch so: Lass laufen. Ich glaube, das tut Said auch ganz gut. Es prasselt von links und rechts so viel auf ihn ein. Wenn er jetzt komplett verrückte Sachen machen würde, dann würden wir schon eingreifen. Aber er macht das gut."
… die Ziele für die kommende Saison:
"Einfach eine konstante Saison zu spielen und zu sagen, wir wollen nicht bis zum vorletzten Spieltag irgendwie schauen, dass wir da mit unten drin hängen. Sondern einfach eine ruhigere Saison haben, konstant auf einem gewissen Niveau Fußball spielen, Punkte einsammeln. Ich glaube, dann wäre das ein guter Step nach vorne im Vergleich zur letzten Saison."
… seine Spielzeit und Vertrauen seitens des Vereins:
"Klar ist das nicht immer einfach, weil sich jeder ein bisschen Vertrauen wünscht. Aber für mich war klar: Ich probiere einfach das, was ich beeinflussen kann, bestmöglich zu machen. Und ich glaube, das spiegeln die Zahlen so ein bisschen wider. Wenn ich auf dem Platz stehe, probiere ich einfach Gas zu geben, abzuliefern und zu helfen. Ich glaube, in den Minuten, die ich hatte, hat das ganz gut geklappt. Und ich habe die Überzeugung, dass ich, wenn ich mehr auf dem Platz stehe, auch mehr davon liefern kann."
… Wechselgerüchte und Zukunftspläne:
"Die Spekulationen kamen von außen. Ich glaube, sie kamen weder von mir noch vom Verein. […] Ich fühle mich extrem wohl in der Mannschaft und im Verein. Es ist mittlerweile für mich nicht mehr nur irgendein Verein oder irgendeine Station, sondern es ist schon mehr daraus geworden. Und von daher: Man weiß im Fußball nie, wie lange sowas geht dann."
… seine Pläne nach seiner aktiven Fußballkarriere:
"Klar, die Gedanken kommen. Man denkt zwar immer, man kann noch ganz lange Fußball spielen, die Karriere ist so lang. Aber dann geht es doch schnell. Es gibt viele Sachen. Wir haben eben kurz über Padel gesprochen. Ich spiele unheimlich gerne Padel. In der Saison, im Trainingslager oder in der Vorbereitung ist das schwer. Ansonsten gibt es viele Themen, mit denen ich mich außerhalb vom Platz beschäftige. Ich habe mein Sportmanagement-Studium teilweise in der Tasche. Von daher kann ich mir in die Richtung etwas vorstellen. Ich liebe Fußball. Ich liebe Fußball spielen, aber auch Fußball zu denken und kreativ zu sein. Vielleicht Trainer. Aber ich mag es am Ende auch, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und daraus etwas zu kreieren."
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