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Hannover 96 holt gegen den FC St. Pauli nur ein Remis und wartet weiter auf den ersten Sieg unter Sandro Wagner

Sandro Wagner wartet weiter auf seinen ersten Sieg als Trainer von Hannover 96. Die Niedersachsen mussten sich gegen den FC St. Pauli trotz spielerischer Überlegenheit mit einem 1:1 begnügen und bleiben in der Tabelle im unteren Mittelfeld hängen.

Hannover 96 war über weite Strecken die aktivere Mannschaft, scheiterte aber einmal mehr an der Chancenverwertung. Nach dem Rückstand kurz vor der Pause gelang zwar die schnelle Antwort, zum erhofften Befreiungsschlag unter dem neuen Trainer reichte es allerdings erneut nicht.

Sandro Wagner hat auch in seinem zweiten Spiel als Trainer von Hannover 96 einen Sieg verpasst. Am 8. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga kamen die Niedersachsen gegen Erstligaabsteiger FC St. Pauli über ein 1:1 (0:1) nicht hinaus.

Abdoulie Ceesay (45.+1) traf für die Gäste aus Hamburg bei ihrer ersten großen Torchance. Husseyn Chakroun (48.) bescherte 96 nach dem ernüchternden 0:3 beim 1. FC Magdeburg im ersten Spiel unter dem früheren Augsburger Bundesligacoach Wagner zumindest einen Punkt.

Damit liegt Hannover zunächst drei Punkte vor der Abstiegszone. St. Pauli, das zum fünften Mal in Folge unbesiegt blieb, fehlen vier Punkte zum Aufstiegs-Relegationsplatz.

Hannover belohnt sich zunächst nicht

Dabei jubelten die Zuschauer in der gut gefüllten Arena am Maschsee in der 9. Minute schon, als Chakroun mit einem satten Schuss aus gut 15 Metern traf. Zuvor allerdings stand Benjamin Källman leicht im Abseits, das Tor wurde zurückgenommen.

Hannover, immer wieder gestenreich von Wagner an der Seitenlinie angetrieben, blieb energischer. Nach einer Eckenvariante landete der Kopfball des unbedrängten Virgil Ghita aus drei Metern an der Latte (29.) - schon zum achten Mal in der noch jungen Saison verhinderte Aluminium einen Treffer der Roten.

Ceesay schockt die Gastgeber vor der Pause

Auf der Gegenseite fand Louis Oppie mit einer scharfen Flanke von links den Kopf von Ceesay, der den 96-Verteidigern entwischte und Hannover schockte. Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Hannover, diesmal stand Chakroun zwar einige Meter im Abseits, der Ball kam aber von Pauli-Verteidiger Lars Ritzka. Die Intensität wurde nun auf beiden Seiten immer höher, mit Vorteilen für St. Pauli.

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