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Hertha BSC News: Berliner trennen sich von Zsolt Petry

Hertha trennt sich von Torwarttrainer Petry

Sky Sport

07.04.2021 | 12:23 Uhr

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Die Hertha hat Torwart-Trainer Zsolt Petry nach seinem Skandal-Interview entlassen. Eine andere Option gab es für den Hauptstadtklub eigentlich nicht (Dauer: 3:35 Min.).

Herthas Torwarttrainer Zsolt Petry hat sich mit einem fragwürdigen Interview ins Abseits gestellt. Nun hat sich der Hauptstadtklub von ihm getrennt.

Zsolt Petry hatte in einem Interview mit der ungarischen Zeitung Magyar Nemzet mit seinen Aussagen in Bezug auf die Themen Homosexualität und Zuwanderung für Irritationen gesorgt. Nun folgte die Trennung seitens der Hertha.

Man habe sich "nach intensiver Aufarbeitung und Beratung dazu entschlossen, Zsolt Petry mit sofortiger Wirkung freizustellen", heißt es in einer Mitteilung.

Petry äußerte sich in besagtem Interview unter anderem zu Peter Gulacsi, der bei RB Leipzig unter Vertrag steht - ein Verein, der unter anderem die Homo-Ehe unterstützt. "Ich verstehe nicht, was Peter Gulacsi dazu bewogen hat, sich für Homosexuelle, Transvestiten und Menschen sonstiger geschlechtlicher Identität einzusetzen", meinte der Torwarttrrainer.

Schmidt bezieht Stellung

"Auch unter Würdigung von Übersetzungsfeinheiten und der Tatsache, dass einige Aussagen von Zsolt im Interview ohne Rücksprache vor der Veröffentlichung weggelassen wurden, mussten wir letztlich feststellen, dass die getätigten Äußerungen insgesamt nicht den Werten von Hertha BSC entsprechen. Wir danken Zsolt Petry für die geleistete Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute", erklärte Hertha-CEO Carsten Schmidt.

Petry selbst fügte an: "Ich möchte betonen, dass ich weder homophob noch fremdenfeindlich bin. Meine Aussage zur Einwanderungspolitik bedaure ich sehr und möchte all die Menschen, die bei uns Zuflucht suchen und die ich damit beleidigt habe, um Entschuldigung bitten. Ich war sehr gerne für Hertha BSC tätig und respektiere diese Entscheidung. Ich wünsche allen bei Hertha BSC viel Erfolg für die Zukunft."

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