Die deutsche Nationalmannschaft ist auf dem Weg zur WM-Endrunde in Nordamerika trotz einer 52-minütigen Verspätung beim Abflug aus Frankfurt/Main noch vor der geplanten Ankunftszeit in den USA gelandet.
Die DFB-Stars reisten standesgemäß in einem der modernsten Langstreckenjets der Lufthansa-Flotte: einem Airbus A350-900 mit dem Taufnamen "Wuppertal". Der 66,89 Meter lange Jet mit 64,75 Metern Spannweite ist mit der neuen Allegris-Kabine ausgestattet - einem echten Lufthansa-Highlight.
Nationalspieler fliegen luxuriös
Größere Sitze, bessere Privatsphäre, modernste Unterhaltungssysteme mit riesigen Bildschirmen, verbesserte Beleuchtung und ein deutlich ruhigeres Fluggefühl dank moderner Triebwerke. Für die Nationalspieler wurden große Teile der Business- und Premium-Economy-Bereiche reserviert, während normale Passagiere in der Economy mitflogen. Ein Luxus-Vorteil auf dem Weg zur WM!
Das Flugzeug setzte nach achtstündiger Flugzeit um 15:28 Uhr Ortszeit am Flughafen Chicago O'Hare auf, sieben Minuten früher als vorgesehen.
DFB-Team - der WM-Fahrplan
Datum
Termin
21. Mai
Nominierung des WM-Kaders
23. Mai
DFB-Pokalfinale
27. Mai
Start 1. WM-Trainingslager (Herzogenaurach)
30. Mai
Champions-League-Finale
31. Mai
Testspiel gegen Finnland (Mainz)
2. Juni
Start 2. WM-Trainingslager (Chicago)
6. Juni
Testspiel gegen die USA (Chicago)
8. Juni
Bezug des WM-Quartiers (Winston-Salem)
11. Juni
WM-Eröffnungsspiel
14. Juni
1. WM-Gruppenspiel gegen Curacao (Houston)
20. Juni
2. WM-Gruppenspiel gegen Elfenbeinküste (Toronto)
25. Juni
3. WM-Gruppenspiel gegen Ecuador (East Rutherford)
Am Samstag (20:30 Uhr MESZ/RTL) absolviert die DFB-Auswahl im Soldier Field die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA. Zwischen den Pfosten soll dabei Manuel Neuer stehen. Falls der Rio-Weltmeister seine Wadenverletzung endgültig überwunden hat, würde er erstmals seit 2024 wieder das deutsche Tor hüten.
Abflug in Deutschland hatte sich verspätet
Nach Chicago war die deutsche Mannschaft erst kurz vor halb drei Uhr deutscher Zeit in Richtung Chicago abgehoben. Der Abflug hatte sich aufgrund einer Gewitterfront etwas verzögert. An Bord saßen alle 26 Spieler, die Bundestrainer Julian Nagelsmann zwölf Tage zuvor in seinen WM-Kader berufen hatte.