Italiens Verbandspräsident Gravina & Buffon treten ab

Verbandspräsident Gabriele Gravina ist zwei Tage nach dem Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in den WM-Playoffs zurückgetreten.

Buffon ist nach der Blamage von Bosnien zurückgetreten.
Image: Gianluigi Buffon ist nach der Blamage von Bosnien zurückgetreten.  © Imago

Diesen auch von der Politik geforderten Schritt verkündete die FIGC am Donnerstag nach einer Sondersitzung ihres Präsidiums.

Am 22. Juni soll es auf einer außerordentlichen Verbandsversammlung Neuwahlen geben. Am Dienstag hatte Italien auch die dritte WM-Endrunde in Folge verpasst, der viermalige Weltmeister unterlag Bosnien-Herzegowina im Elfmeterschießen. Auch Sportchef Gianluigi Buffon erklärte seinen Rücktritt. Dies teilte der Weltmeister-Torhüter von 2006 in einem emotionalen Post auf Instagram mit.

Forderungen nach Rücktritt

Die Personalie Gravina war in Italien schnell zum Politikum geworden. Zunächst hatte die zweitstärkste Regierungspartei Lega den Rücktritt des 72-Jährigen gefordert, dann sprach sich Sportminister Andrea Abodi für eine Demission des seit 2018 amtierenden Verbandschefs aus. Teile des Parlaments schlossen sich dieser Forderung an.

Ist zurückgetreten: Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina.
Image: Ist zurückgetreten: Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina.  © Imago

"Es ist offenkundig, dass der italienische Fußball neu aufgebaut werden muss. Dieser Prozess muss mit einer Erneuerung der Verbandsspitze beginnen", hatte Abodi gesagt.

SID

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