Kevin Schade vom FC Brentford über seine WM-Chancen, Freiburg, Arsenal und Manchester City
Der deutsche Nationalspieler nennt seinen Titelfavoriten in der Premier League und lobt seinen Ex-Klub Freiburg.
23.04.2026 | 11:42 Uhr
Zudem spricht Schade über die Europapokal-Ambitionen des FC Brentford.
Nationalspieler Kevin Schade exklusiv bei Sky Sport über …
… eine mögliche WM-Teilnahme und den Austausch mit Julian Nagelsmann: "Um ehrlich zu sein, mache ich mir gar nicht so viele Gedanken darüber. Ich war jetzt dabei, habe leider nicht gespielt. Das Einzige aber, was ich machen kann, ist, mit meiner Leistung zu beeinflussen, und am Ende liegt es dann am Trainer. Darauf konzentriere ich mich und gleichzeitig die Ziele, die ich mit dem Verein habe, die Saison da oben zu beenden. Ich glaube, wenn du das eine gut machst, dann kommt das andere automatisch.
Einen Austausch gibt es eigentlich gar nicht, aber da brauchst du jetzt auch keinen Austausch. Ich muss mich jetzt eh auf die Dinge im Verein konzentrieren, und am Ende weiß man ja auch, was man machen muss. Also da bin ich jetzt nicht so, dass ich es brauche, dass mich da irgendjemand anruft jede Woche."
… seine eigene Leistung aktuell: "Klar, Scorerpunkte wünscht man sich immer. Wenn ich jetzt zurückblicke, denke ich schon, ich hätte ein paar mehr noch haben können. Aber an sich ist es schon gut. Jetzt, auch mit der WM im Hinterkopf, gibt man natürlich Gas."
… das enge Titelrennen in England zwischen Manchester City und Arsenal und wer sein Favorit ist: "Es war lange Arsenal, aber ich glaube, Man City wird es machen. Arsenal ist jetzt zu inkonstant. Die waren eigentlich über die ganze Saison gut drauf. Und Man City war eigentlich die Mannschaft, die oft so bröckelige Phasen hatte. Aber jetzt zum Ende, wenn sie wirklich so wissen: Jetzt müssen wir jagen und es gibt keine Fehler mehr, die wir machen können - wenn du da einmal richtig fokussiert bist, dann lässt du das nicht mehr fallen mit der Qualität."
... seinen Ex-Klub SC Freiburg in der Bundesliga und international: "Die Entwicklung ist super, aber auch schon die Jahre davor. Von einmal Europa zu fast jedem Jahr Europa. Von der Gruppenphase bis ins Achtelfinale - es sind immer Schritte nach vorne. Und ich finde, bei Freiburg sieht man das extrem gut, dass sie sich da oben stabilisieren, immer dort sind und dann peu a peu immer mehr Schritte noch oben gehen."
… die aktuelle Performance von Brentford und die Chancen auf eine Europapokalteilnahme: "Es ist zwar alles noch offen nach oben und unten, aber auf jeden Fall haben wir eine realistische Chance. Es ist nicht so, dass wir gerade erst da angekommen sind. Wir sind eigentlich weitestgehend die ganze Saison über da oben angesiedelt. Deshalb müssen wir die letzten Spiele noch mal Gas geben, kämpfen und dann denke ich schon, dass es realistisch ist, [in den Europapokal zu kommen; Anm. d. Red.].
Gerade ist es so, dass die kleinsten Fehler bestraft werden. Man merkt, es ist das Ende der Saison, es wird auch wieder wärmer. Aber gerade wenn ich an das Spiel gegen Everton denke, wo wir kleine Sachen nicht gut machen und dann halt in der 90. Minute noch mal bestraft werden mit dem 2:2. Wir müssen schlauer spielen, sage ich mal. Wenn wir in Führung gehen, dürfen wir nicht unsere Spielidee ablegen - weil wir dann nur noch verteidigen wollen und den Gegner auf uns zukommen lassen wollen.
Dann muss es weitergeben, auch wenn wir in Führung gehen. Ich glaube wenn wir das noch besser hinbekommen, dann ist schon realistisch, dass wir es schaffen können. Das kann man immer ansprechen, immer daran erinnern und irgendwann wird es dann klick machen. Aber auf dem Level ist es nicht so einfach. Gerade auch bei den Spielen, die jetzt noch kommen gegen Man City oder Liverpool zum Beispiel. Da müssen wir dann schon alle on Point sein."
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