Warum Harry Kane den Ballon d'Or verdient hat: Ein Kommentar zum Triumph des Bayern-Stars
Harry Kane ist Ballon d'Or-Sieger 2026. Für Sky Sport Reporter Kerry Hau ist die Wahl des Bayern-Stars alternativlos. Denn kein anderer Spieler vereinte sportliche Höchstleistungen, Führungsqualitäten und Teamgeist so eindrucksvoll wie der Engländer.
27.10.2026 | 00:50 Uhr
Harry Kane hat eine historische Saison gespielt. Doch nicht nur seine Zahlen sprechen für ihn. Warum der Bayern-Star die Auszeichnung mehr verdient hat als Kylian Mbappe oder Lamine Yamal, kommentiert Sky Sport Reporter Kerry Hau.
Kylian Mbappe punktete mit einer ähnlich bärenstarken Trefferquote. Lamine Yamal hatte den WM-Titel im Gepäck. Geht es ausschließlich nach den fußballerischen Fähigkeiten, gehören beide zu den Allerbesten. Ebenso wie Michael Olise. Aber keiner hat es mehr verdient als King Kane!
Warum?
1. Weil Kane mit 61 Toren und 7 Vorlagen zu einer fabelhaften Double-Saison der Bayern beigetragen hat.
2. Weil er England als Kapitän bis ins WM-Halbfinale geführt hat.
3. Weil er mehr als nur Torjäger ist, sondern vor allem Teamplayer und Führungspersönlichkeit - und damit Vorbild für alle Sportler:innen oder Sportbegeisterte.
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Für Kane steht die Mannschaft an erster Stelle
Das Wichtigste: Kane nimmt sich nicht zu wichtig. Er verkörpert Klasse, Respekt und Fairplay. Die Mannschaft steht für ihm über allem. Deshalb verteidigt er, auch wenn so mancher Außenstehender wie Bundestrainer Jürgen Klopp es nicht verstehen mag, sehr tief.
Deshalb tackelt er einen Gegenspieler zur Not auch mal am eigenen Strafraum weg. Um wenig später den Ball diagonal zu schlagen, im Vollsprint nach vorne zu laufen und anschließend einen Mitspieler zu bedienen - oder selbst zu vollstrecken.
Und all das macht "Alles-Spieler" Kane ja nicht nur in der oft als "Farmers League" verpönten Bundesliga, sondern eben auch in der Königsklasse.
Daher ist er der würdige Ballon-d'Or-Sieger der Saison 2025/26. Er ist der erste Bayern-Spieler seit Karl-Heinz Rummenigge im Jahr 1981. Und nach den Erfahrungen von 2013 und 2021, als Franck Ribery und Robert Lewandowski leer ausgingen, bleibt festzuhalten: Das war längst überfällig!
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