Kwasniok verklagt 1. FC Köln: Streit um Gehaltszahlungen landet vor Gericht

Lukas Kwasniok verklagt den 1. FC Köln nach seiner Freistellung als Trainer. Streitpunkt sind angebliche Ansprüche aus seinem noch bis 2028 laufenden Vertrag.

Lukas Kwasniok ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln.
Image: Lukas Kwasniok verklagt seinen Ex-Klub Köln.  © DPA pa

Vor dem Arbeitsgericht Köln konnte zunächst keine Einigung erzielt werden. Nun soll im Februar 2027 eine Kammer über den Fall verhandeln.

Mehr als ein halbes Jahr nach seinem Aus als Trainer zieht Lukas Kwasniok gegen den 1. FC Köln vor Gericht. Eine Sprecherin des Arbeitsgerichts Köln bestätigte auf Anfrage einen Kammertermin zwischen beiden Parteien am 16. Februar 2027. Dabei gehe es um Ansprüche im Zusammenhang mit der Freistellung, sagte sie. Ein erster Gütetermin zwischen Kwasniok und dem Fußball-Bundesligisten sei ohne Erfolg geblieben.

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Nach einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers geht es konkret um eine Klausel in dem bis 2028 laufenden Vertrags des Ex-Trainers. Vertraglich soll geregelt sein, dass Kwasniok im Fall einer vorzeitigen Trennung noch bis zum Ende der Saison 2025/26 seine vollen Bezüge - demnach rund eine Million Euro Grundgehalt - erhält, danach aber nur noch die Hälfte. Der 45-Jährige soll diese Vertragsklausel für unwirksam halten und auf die vollen Bezüge pochen.

Im März freigestellt

Kwasniok war im März nach einer Serie von sieben Spielen ohne Sieg vom Bundesligisten freigestellt worden. Der 1. FC Köln bestätigte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger den anstehenden Gerichtstermin. Geschäftsführer-Sprecher Philipp Türoff sagte der Zeitung, der Verein habe sich in dem Fall "vertragsgemäß verhalten". Zu weiteren Details des laufenden Verfahrens wollte sich der FC demnach nicht weiter äußern.

dpa / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

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