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Mainz News: Schröder & Beierlorzer beziehen Stellung zu Szalai & Spielerstreik

"Kein schöner Moment": Schröder räumt Fehler nach Spielerstreik ein

Sport-Informations-Dienst (SID)

25.09.2020 | 19:56 Uhr

7:02
05-Sportvorstand Rouven Schröder erklärt in einem Eingangsstatement, wie es zum Streik der Mannschaft kam und um die Personalie von Adam Szalai (Videolänge: 7:02 Min.).

Einen Tag nach dem Spielerstreik beim FSV Mainz 05 wegen der Suspendierung von Stürmer Adam Szalai hat Trainer Achim Beierlorzer sogar Verständnis für seine Profis gezeigt.

"Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich diesen Zusammenhalt für ein Teammitglied durchaus nachvollziehen kann", sagte Beierlorzer am Donnerstag: "Auf der anderen Seite wäre es mir als Spieler und auch als Trainer nie in den Sinn gekommen, dass man diesbezüglich tatsächlich nicht zum Training geht."

0:33
Das Mainzer Team bestreikt ein Training. Trainer Achim Beierlorzer kann die Solidarität der Mannschaft verstehen und sogar einen positiven Aspekt daraus ziehen (Videolänge: 33 Sek.).

Am Donnerstag sollten die Mainzer das Training wieder aufnehmen, wie Sportvorstand Rouven Schröder klarstellte. "Wir werden selbstverständlich heute Nachmittag trainieren", sagte er und fügte im Hinblick auf das Punktspiel gegen Aufsteiger VfB Stuttgart am Samstag (ab 14 Uhr Uhr live auf Sky) an: "Wir werden alles daran setzen, das Spiel für Mainz 05 zu gewinnen."

Schröder: "Sehr unangenehme Situation"

Am Mittwoch hatten die Mainzer Profis die Teilnahme an der für 16.00 Uhr angesetzten Übungseinheit verweigert. "Ursache waren emotionale Diskussionen innerhalb der Mannschaft um Adam Szalai, der am Nachmittag nicht mit der Profimannschaft trainieren sollte", teilte der Verein später mit. Der 32 Jahre alte Ungar Szalai war am Montag laut Klubangaben allein aus sportlichen Gründen aussortiert worden.

0:54
Mainz 05 zählt nicht mehr auf Stürmer Adam Szalai. Trainer Achim Beierlorzer erklärt, wie das Gespräch mit Szalai ablief (Videolänge: 54 Sek.).

"Das war kein schöner Moment", sagte Schröder und sprach von einer "sehr unangenehmen Situation", betonte aber, dass der Streik nichts mit Uneinigkeiten über die Rückzahlung von Gehaltsstundungen während der Coronakrise zu tun hatte. "Klar ist, dass diese Geschehnisse nicht von jetzt auf gleich behoben sind", sagte er: "Es wird ein längerer Prozess sein." Gleichzeitig gab Schröder Fehler in der Kommunikation mit der Mannschaft zu.

Aussprache zwischen Verantwortlichen und Mannschaft

Die Details der Aussprache zwischen Verantwortlichen und Mannschaft sollen nicht öffentlich gemacht werden. "Es ist der Wunsch der Mannschaft, intern zu halten, was wir besprochen hatten", sagte Schröder: "Und das ist auch die gleiche Position des Vereins."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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