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Manchester City droht Geldstrafe wegen Beschwerden gegen Schiedsrichter

Beschwerden nach Aufreger-Pfiff: City droht Ärger

Die Spieler von Manchester City verstehen die Welt nicht mehr nach dem Pfiff von Schiedsrichter Simon Hooper.
Image: Die Spieler von Manchester City verstehen die Welt nicht mehr nach dem Pfiff von Schiedsrichter Simon Hooper.  © DPA pa

Der Pfiff von Schiedsrichter Simon Hooper verhinderte womöglich den Siegtreffer Manchester Citys gegen Tottenham Hotspur. Die lautstarken Beschwerden von Erling Haaland und seinen Teamkollegen gegen den Unparteiischen haben nun Folgen.

Freunde werden Erling Haaland und Schiedsrichter Simon Hooper wohl nicht mehr. Denn der Stürmerstar von Manchester City geriet kurz vor Schluss des spektakulären 3:3 gegen Tottenham Hotspur am Sonntagabend völlig aus der Fassung. Europas Fußballer des Jahres war so aufgebracht und gestikulierte so wild, dass er die Gelbe Karte sah. Später kommentierte Haaland ein Video der Szene auf X (vormals Twitter) mit "wtf" - auf Deutsch in etwa "Was zur Hölle".

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Premier League, 14. Spieltag: In einem sehr unterhaltsamen Fußballspiel kann Meister Manchester City seine Führung nicht über die Zeit bringen und kassiert in der Schlussphase das 3:3-Ausgleichstor von den Tottenham Hotspurs.

Grund war eine Entscheidung Hoopers in der fünften Minute der Nachspielzeit. City wollte kontern, doch Haaland wurde von Emerson Royal zu Fall gebracht. Aber der 23-jährige Norweger sprang sofort wieder auf, und der Referee entschied ganz klar und für alle im Stadion sichtbar per Handzeichen auf Vorteil und ließ weiterlaufen.

Haaland bediente mit einem traumhaften Steilpass seinen Teamkollegen Jack Grealish, der englische Nationalspieler war frei auf dem Weg zum Tor unterwegs. Doch plötzlich ertönte ein Pfiff: Denn Hooper hatte es sich anders überlegt, unterbrach das Spiel und entschied auf Freistoß für City.

Lautstarke Beschwerden mit Folgen

Neben Haaland beschwerten sich weitere Spieler lautstark beim Schiedsrichter. Am Montag klagte der Verband City wegen unangemessenen Verhaltens seiner Spieler an.

City wurde wegen eines ähnlichen Verstoßes nach dem Premier-League-Spiel gegen den FC Arsenal im Februar angeklagt und mit einer Geldstrafe belegt. Damals mussten die Cityzens 75.000 Pfund zahlen.

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Foul statt Vorteil? Haalands Ausraster in der Nachspielzeit: Im Spiel von Manchester City gegen Tottenham Hotspur am 14. Spieltag verwehrt Schiedsrichter Simon Hooper den Skyblues den mögliche Siegtreffer. Gerade Haaland ist außer sich.

Trainer Pep Guardiola (52), der die umstrittene Entscheidung gegen Tottenham ebenfalls nicht fassen konnte, vermied anschließende Kritik: "An der Seitenlinie verliere ich manchmal den Verstand, meine Geste war nicht richtig. Menschen können immer Fehler machen. Wir haben nicht wegen dieser späten Entscheidung unentschieden gespielt", sagte der Spanier.

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Seinen Ausnahmestürmer nahm Guardiola in Schutz, das sei normal und "seine Reaktion die gleiche wie die der anderen zehn Spieler" gewesen. "Er ist ein bisschen enttäuscht", fügte Guardiola hinzu und ergänzte: "Selbst der Schiedsrichter - wenn er heute für Manchester City gespielt hätte - wäre enttäuscht über diese Aktion gewesen, das ist sicher."

dpa

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