Neymar: Paris St. Germain streicht Superstar 375.000-Euro-Bonus
Neymar in Brasilien beim Strandfußball gesichtet
11.07.2019 | 20:55 Uhr
Superstar Neymar hat am Montag unentschuldigt beim Trainingsauftakt von PSG gefehlt. Der Klub kündigte darauf Sanktionen an. Neymar selbst scheint das nicht groß zu stören: Der Brasilianer spielt in seiner Heimat lieber Fußball am Strand. Will er damit seinen PSG-Abschied beschleunigen?
"Am Montag, den 8. Juli, wurde Neymar zur Wiederaufnahme des Trainings von Paris Saint-Germain bestellt", gab der Verein via Twitter bekannt.
PSG kündigt Strafe für Neymar an
Neymars Vater jedenfalls behauptet, dass das Fernbleiben seines Sohnes den Klub-Verantwortlichen sehr wohl bekannt war: "Der Grund für seine Abwesenheit ist bekannt und wurde vor einem Jahr mit dem Jahresplan seines Instituts festgelegt, und wir konnten ihn nicht ändern", so Neymar Senior im Interview mit Fox Sports Brazil.
Neymar war am Sonntag in Rio de Janeiro beim Finale der Copa America zwischen Brasilien und Peru im Stadion. Der 27-jährige Brasilianer hatte das komplette Turnier wegen einer Verstauchung im rechten Sprunggelenk verletzungsbedingt verpasst. Diese Verletzung scheint den wechselwilligen Superstar nun jedoch nicht mehr sonderlich zu beeinträchtigen.
Provoziert Neymar seinen Rauswurf in Paris?
Wie Bilder und Videos aus den sozialen Medien zeigen, verweilt Neymar nach wie vor in Brasilien und lässt es sich beim Strandfußball mit Freunden gut gehen. Die angekündigten Sanktionen seitens PSG scheinen dem Offensivspieler nicht die Laune zu verderben.
Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, streichen die PSG-Bosse die vertraglich festgelegte Ethik-Prämie für korrektes Verhalten auf und abseits des Platzes. Der Bonus, den die Spieler des französischen Top-Klubs monatlich erhalten, soll sich auf 375.000 Euro belaufen.
Provoziert Neymar damit seinen Wechsel zum FC Barcelona? Sein Abschied wird jedenfalls immer wahrscheinlicher. PSG-Sportdirektor Leonardo bestätigte zuletzt, dass der 27-Jährige den Klub verlassen darf. "Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein für alle Welt überzeugendes Angebot gibt. Aber bis zum heutigen Tag wissen wir weder wer ihn kaufen möchte, noch zu welchem Preis", so Leonardo in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Parisien.
Es bleibt abzuwarten, wie die Klub-Bosse auf Neymars erneute Provokation reagieren.