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Olympiakos Piräus: 13 Neuzugänge dank Eigentümer Marinakis

Marcelo, James: Dieser Mann steckt hinter Piräus' Transfer-Coups

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20.000 Fans von Olympiakos Piräus haben Marcelo begrüßt.

Olympiakos Piräus hat einen turbulenten Transfersommer hinter sich. Griechenlands Rekordmeister hat 13 Neuzugänge geholt, darunter Superstars wie Marcelo oder James Rodriguez. Sky Sport erklärt, wer hinter den spektakulären Transfers steckt.

1925 gegründet 47-maliger Meister, 29-facher Pokalsieger. Kein Verein dominiert so sehr in Griechenland wie Olympiakos Piräus. Der Rekordchampion hat in den vergangenen drei Jahren die Meisterschaft für sich entscheiden.

Man könnte also davon ausgehen, dass Olympiakos' Kader gut aufgestellt sei. Doch im Sommer startete der Klub eine spektakuläre Transfer-Offensive, verpflichtete gleich 13 neue Spieler.

Große Namen wie Real-Madrid-Legende Marcelo und der ehemalige Bayern-Star James Rodriguez werden in Zukunft das rot-weiße Trikot tragen. Doch wie ist das überhaupt möglich?

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Piräus holt Superstars Marcelo und James Rodriguez

Die Antwort heißt: durch Evangelos Marinakis. Der 55-jährige Grieche kommt gebürtig aus Piräus und ist Reeder sowie Investor. Sein Vermögen wird auf rund 700 Millionen Euro geschätzt. Im Jahr 2010 übernahm er für 50 Millionen Euro 67 Prozent der Anteile am Klub. Seitdem ist er Vorstandsvorsitzender und Präsident von Olympiakos.

Insgesamt 16 Millionen Euro gab der Verein im Sommer aus. Die bekanntesten Namen wie Marcelo und James Rodriguez kamen ablösefrei und andere, wie Hoffenheims Diadie Samassekou, wurden per Leihe verpflichtet. "Danke euch allen! Ich bin glücklich und froh, hier zu sein. Ich bin hier, um dem Team mit Kraft und Hingabe zu helfen", so Ex-Real-Star Marcelo bei seiner Ankunft in Piräus.

Dazu kamen Ui-jo Hwang und Josh Bowler auf Leihbasis vom englischen Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forest. Der Gesamtmarktwert des Kaders beläuft sich auf rund 140 Millionen Euro. Rund 85 Millionen mehr als der zweitgrößte Verein, AEK Athen.

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Marinakis beurlaubt komplette Mannschaft

Neben viel Geld bringt Marinakis aber auch viel Unruhe in den Klub. So beurlaubte er im Jahr 2018, nachdem Olympiakos nur auf dem dritten Platz in der Liga gestanden hatte, die komplette Mannschaft und brummte ihnen eine Geldstrafe von 400.000 Euro auf. "Ich und der Rest der Fans haben euch lange genug toleriert. Ich werde Olympiakos neu aufbauen, und es wird das Team werden, von dem wir alle träumen", hatte er damals angekündigt.

Marinakis möchte Erfolge sehen. Diese sind wichtig, denn nur der griechische Meister ist für die Qualifikationsrunde zur Champions League qualifiziert. Aktuell bleibt dieser aber noch aus. Piräus steht nur auf dem sechsten Tabellenplatz in der Super League 1. In der Europa League gab es zudem zwei Niederlagen gegen den FC Nantes und gegen den SC Freiburg.

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Grieche mischt auch in Nottingham mit

Doch Evangelos Marinakis ist nicht nur in der Europa League mit Olympiakos Piräus vertreten. Seit dem Jahr 2017 ist auch Eigentümer eines Traditionsklubs in England. Nottingham Forest ist ebenfalls im Besitz des Griechen. Zum Antritt versprach der Unternehmer einen "langfristigen Plan" den Klub wieder in die erste Liga zu führen. Dies ist ihm in der vergangenen Saison gelungen.

Nun hat auch der Premier League-Aufsteiger eine turbulente Transferphase hinter sich. 22 Neuzugänge sind neuer englischer Rekord. Damit hat Marinakis ganze 35 Transfers in diesem Sommer getätigt. Dennoch ist auch in Nottingham in dieser Saison der Erfolg bisher ausgeblieben. Die "Tricky Trees" stehen aktuell nur auf dem vorletzten Platz in der Premier League.

Mehr zum Autor Julian Pilz

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