Paris Saint-Germain untermauert Ambitionen auf dritten CL-Titel in Folge
Zweimal in Folge hat Paris Saint-Germain die Champions League gewonnen. Auf dem Weg zum dritten CL-Triumph in Serie war das Spiel bei Manchester City der erste Härtetest für die Franzosen.
15.10.2026 | 11:07 Uhr
Sie bestanden ihn mit Bravour und schickten eine Warnung an die Konkurrenz in Europa.
Pep Guardiola blickte unter seiner Schiebermütze ungläubig, ja teils schockiert auf das, was da mit seinem früheren Team in der Champions League passierte. Manchester City wurde von Titelverteidiger Paris Saint-Germain am zweiten Spieltag der Ligaphase beim 2:4 (0:3) streckenweise vorgeführt, der Guardian sprach von einem "gebieterischen" Auftritt von PSG.
"Es ist ein schönes Gefühl, aber ich muss betonen: Heute hatten wir Glück, denn in der zweiten Hälfte hätten wir durchaus noch mehr Gegentore kassieren können", sagte PSG-Coach Luis Enrique.
PSG erteilt City eine Lehrstunde
Die vergangenen acht Spiele hatte ManCity gewonnen, zuletzt am Sonntag in der Premier League mit 3:0 in Liverpool. Doch Enrique und sein Team erteilten den Skyblues eine Lehrstunde.
"PSG zeigte Fußball auf einem ganz anderen Niveau und hätte mit mehr als den drei Toren in Führung liegen können", schrieb der Guardian weiter. "Pep sieht entsetzt zu, wie Marescas Mannschaft von PSG vom Platz gefegt wird", titelte die Times.
Desire Doue (13.), Ousmane Dembele (15.) und Vitinha (32.) hatten bereits vor der Pause für ein komfortables Polster des Titelverteidigers gesorgt. Maghnes Akliouche (63.) traf nach der Pause. Zwar bewiesen die Engländer Moral und kamen durch zwei Tore von Erling Haaland heran, doch am Ende stand ein Sieg für PSG, der gleichzeitig eine Warnung an alle anderen Topklubs in Europa ist, nach dem Motto: "Seht her, der Titel geht nur über uns!"
Kvaratskhelia noch nicht in Form
Dabei hat Khvicha Kvaratskhelia, der in der vergangenen Saison zum besten Spieler der Champions League gewählt wurde, in der aktuellen Spielzeit noch fast gar nichts gezeigt. Zwei Pflichtspieltore in neun Partien stehen bisher nur für den Linksaußen zu Buche. In Manchester wurde der Georgier erst nach 76 Minuten eingewechselt.
Wie stark der PSG-Kader ist, zeigt, dass auch Joao Neves und Ferran Torres zunächst nur auf der Bank saßen. Der spanische Weltmeister verschoss in der 90. Minute einen Elfmeter.
Stotterstart in der Ligue 1
Während der PSG-Motor in der heimischen Ligue 1 bisher noch stottert, nach sechs Spieltagen mit zwei Unentschieden und einer Niederlage steht PSG aktuell nur auf Platz sechs der Tabelle, läuft die Pariser Angriffsmaschine in der Champions League mit zehn Toren in zwei Spielen wie geschmiert.
Am kommenden Dienstag empfängt PSG den FC Barcelona, der mit neun Toren in den ersten beiden Partien ähnlich spektakulär in die die Königsklasse gestartet ist.
Das Spiel gegen die Mannschaft von Trainer Hansi Flick ist die nächste echte Standortbestimmung auf dem Weg ins Finale von Madrid im kommenden Jahr.
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