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Paris St. Germain: Wie geht es nach dem Saisonabbruch mit Tuchel und seinem Team weiter?

Nach Saisonabbruch in Frankreich: Wie geht es bei PSG weiter?

09.05.2020 | 19:38 Uhr

PSG ist Meister: Aber wie geht es mit Thomas Tuchel, Neymar, Kylian Mbappe und Co. weiter?
Image: PSG ist Meister: Aber wie geht es mit Thomas Tuchel, Neymar, Kylian Mbappe und Co. weiter? © DPA pa

Die französische Ligue 1 hat als erste der europäischen Topligen die Reißleine gezogen und die Fußballsaison wegen der Coronakrise vorzeitig abgebrochen. PSG wurde zum Meister erklärt. Sky Sport beleuchtet die Folgen für den Klub von Trainer Thomas Tuchel.

Wie geht es jetzt weiter?

Gespielt wird bekanntlich nicht mehr. PSG ist vorzeitig zum Meister erklärt worden, aber im August soll die Champions League beendet werden. Das ist natürlich auch das große Ziel. Training in Paris ist weiter kein Thema, die Rückkehr ist momentan für Anfang Juni geplant. Dann soll in Paris wieder mit der Mannschaft trainiert werden.

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Die Fußball-Saison in Frankreich ist abgebrochen, PSG ist Meister und Kylian Mbappe alleiniger Torschützenkönig. Dabei hat Monacos Wissam Ben Yedder genauso viele Tore erzielt.

Was macht die Mannschaft jetzt in der sehr langen Pause?

Die Spieler sind zuhause und haben kein Training vor Ort in Paris. Alle bekommen natürlich regelmäßig neue Trainingspläne und arbeiten diese ab. Neymar ist zum Beispiel nach Brasilien gereist, Edinson Cavani nach Uruguay, Keylor Navas nach Costa Rica, Thilo Kehrer ins seine Heimat in Baden-Württemberg, Kylian Mbappe ist in seinem Haus in Südfrankreich.. Vom Verein gab es klare Ansagen, sich im Social-Media-Bereich zurückzuhalten mit Kommentaren zur Corona-Situation.

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Sollte die Champions League erst im August fortgesetzt werden, wie bereitet sich die Mannschaft dann vor ohne monatelange gespielt zu haben?

Das ist die große Frage. Erstmal soll im Juni das Training wieder aufgenommen werden und dann gehen die Verantwortlichen momentan davon aus, dass sich Freundschaftsspiele irgendwie organisieren lassen können. Das ist aber alles noch weit weg. Fakt ist: PSG pusht bei der UEFA, ECA und allen relevanten Stakeholdern, dass die Champions League unbedingt weitergespielt werden sollte. Sie sind im Viertelfinale und haben das Gefühl, dass sie den besten Kader seit Übernahme der Katari zusammen haben. Und wie lange das noch der Fall ist, wissen sie selbst nicht.

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Welche Auswirkungen hat es auf den Transfermarkt? Auf die Verträge? Wechselwillige Spieler?

Natürlich hat es große Auswirkungen auf den Transfermarkt. Durch den Abbruch der Ligue 1 geht natürlich viel TV-Geld verloren, heißt: PSG wird einen relativ sparsamen Sommer vor sich haben. PSG-Sportdirektor Leonardo ist sehr zuversichtlich, dass man Mbappé und Neymar beide zumindest noch ein Jahr halten kann.

Meldungen, dass sie Neymar einen 100-Mio-Bonus versprochen hätten, werden gegenüber Sky vehement zurückgewiesen. Durch die Corona-Krise sind auch Gespräche mit Neymar über eine Vertragsverlängerung aktuell auf Eis gelegt worden. Gleiches gilt für Mbappé. Offene Frage ist natürlich, welche Regelung für die Spieler mit auslaufenden Verträgen gefunden wird, sollte die Champions League im August gespielt werden. Aktuell geht es wohl dahin, dass es Sonderregelungen geben wird und Thomas Meunier & Co. auch im August noch für PSG auflaufen können. Doch das ist weiterhin nicht endgültig geklärt.

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Abgangskandidaten? Julian Draxler könnte PSG verlassen, aber völlig offen, ob ein für ihn attraktives Angebot in diesem Sommer reinkommt. Cavanis Vertrag läuft aus, er war sich im Januar mit Atletico einig, doch PSG und Atletico konnten sich nicht auf eine Ablöse einigen. Jetzt könnte es sogar sein, dass sein Vertrag in Paris nochmal verlängert wird. Denn Icardis Kaufoption liegt bei 70 Mio. Euro, in Corona-Zeiten für PSG sehr viel Geld. Cavani wäre also die deutlich günstigere Option. Meunier wird gehen, Layvin Kurzawa auch. Deswegen werden Außenverteidiger gesucht. Alex Telles von Porto ist ein Kandidat für die linke Seite, genauso wie Sergio Reguilon. Außerdem wird ein defensiver Sechser gesucht.

Mehr zum Autor Max Bielefeld

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