Drei Showdowns für die finalen Tickets: Schafft es Lewy noch zur EM?
26.03.2024 | 09:42 Uhr
21 der 24 EM-Teilnehmer stehen fest. Wer qualifiziert sich auf dem letzten Drücker noch über die Playoff-Finals für die EURO 2024 in Deutschland?
Drei Plätze sind für die EM in Deutschland noch frei. Sechs Nationen kämpfen am Dienstagabend in den Playoff-Finals (alle Infos zum Modus) um die verbliebenen Tickets für das Turnier im Sommer. Nimmt Barca-Star Robert Lewandowski mit Polen die Hürde Wales? Sorgt die Ukraine für ein Positiverlebnis für das zerrissene Land? Schafft Georgien die Sensation?
Das Finale vom Playoff-Pfad A hat es in sich. Mit dem Gastspiel von Polen bei Wales treffen a. 20:45 Uhr die Schwergewichte der sechs verbliebenen Teams aufeinander. In der Vorschlussrunde hatten sich beide Mannschaften souverän durchgesetzt.
Die Waliser gewannen mit 4:1 gegen Finnland durch, Lewandowskis Polen siegten gar mit 5:1 gegen Estland. Es wäre für die deutschen Nachbarn der Trost nach einer schwachen EM-Qualifikation, bei der sie in Gruppe E lediglich Dritter hinter Albanien und Tschechien wurden. Für Wales, das ohne den zurückgetretenen Superstar Gareth Bale antritt, spricht das Heimrecht in Cardiff.
"Ich hoffe, dass unsere Mannschaft den Menschen in der Ukraine etwas Positives vermitteln konnte", sagte Ukraines Nationaltrainer Sergiy Rebrov nach dem 2:1-Halbfinalsieg seines Teams über Bosnien-Herzegowina. Den Einzug ins Playoff-Finale widmete die ukrainische Nationalmannschaft den Landsleuten im heimischen Kriegsgebiet.
Für Island geht es darum, sich nach dem EM-Debüt von 2016 zum zweiten Mal für das europäische Kontinentalturnier zu qualifizieren. Das 4:1 bei Israel dürfte für eine breite Brust sorgen. Ein Sieg der Nordeuropäer, deren goldene Generation es auch 2018 zur WM schaffte, wäre nach der schwachen Qualifikation eine Überraschung. Ab 20:45 Uhr rollt der Ball im Finale des Playoff-Pfads B im polnischen Breslau.
Um 18 Uhr treffen bereits im Endspiel von Playoff-Pfad C Georgien und Griechenland in Tiflis aufeinander. Für die Georgier wäre es die erste Teilnahme an einer Europameisterschaft als selbstständiger Staat - von 1960 bis 1992 mischten sie als Teil der UdSSR mit. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Nationaltrainer und Ex-Bayern-Star Willy Sagnol mit 2:0 gegen Luxemburg durch.
Die Griechen auf der anderen Seite wollen nach zwei verpassten Turnieren wieder am Großereignis teilnehmen. Das 5:0 in der Vorschlussrunde über Kasachstan war hierfür ein erster wichtiger Schritt. Unvergessen bleibt bis heute der Triumph von 2004 im eigenen Land, als das von Trainer-Legende Otto Rehhagel betreute Griechenland sensationell Portugal in die Knie zwang und dem Land den ersten und bislang einzigen EM-Titel bescherte.
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