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Real Madrid News: Gareth Bale stellt sich auf Ersatzbank schlafend

Nächste Provokation! Bale stellt sich auf der Ersatzbank schlafend

Sport-Informations-Dienst (SID)

12.07.2020 | 11:25 Uhr

Gareth Bale zeigt nicht mehr viel Interesse am Spielgeschehen von Real Madrid.
Image: Gareth Bale zeigt nicht mehr viel Interesse am Spielgeschehen von Real Madrid.  © Getty

Angreifer Gareth Bale hat mit einer weiteren Provokation seinen Abgang vom spanischen Rekordmeister Real Madrid forciert.

Statt den 2:0-Erfolg der Königlichen gegen Deportivo Alaves von der Bank aus zu verfolgen, zog sich der Waliser minutenlang seine Schutzmaske für Mund und Nase über die Augen und lehnte sich auf seinem bequemen Reservistenstuhl gemütlich zurück.

Ob der 30-Jährige wirklich schlief, war auf den Fernsehbildern von Gol zwar nicht zu erkennen, seinen Teamkollegen schaute er aber auf jeden Fall nicht zu. "Beschämendes Verhalten", titelte die Marca kurz und knapp. Bale schmorte zum vierten Mal in Serie über die komplette Spielzeit auf der Bank.

Bale wird für Real zum Problemfall

Seit dem Restart bekam der Waliser von Trainer Zinedine Zidane, obwohl keine Verletzung vorlag, nur 100 von 720 möglichen Einsatzminuten. Bereits seit längerer Zeit wird der einstige 100-Millionen-Euro-Mann für Real zum Problemfall und sorgt eher abseits des Spielfeldes für Schlagzeilen.

Die kuriosesten Vertragsklauseln

  1. -
    Image: Hugo Lloris: Hat auch bei Niederlagen gut lachen. Unterzeichnet angeblich einst bei Tottenham einen Vertrag, bei dem er auch bei einem Remis oder einer Pleite eine Prämie erhält - 4000 Euro (Quelle: Mehrere Medien via Football Leaks). © DPA pa
  2. -
    Image: Stefan Schwarz (links): Ist so begeistert vom James-Bond-Film ''Moonraker'', dass er ins Weltall will. Bei seinem Wechsel zu Sunderland 1999 verbietet der Klub den Weltraumflug per Klausel. Schwarz bestätigt die Geschichte später bei The Athletic. © Imago
  3. -
    Image: Rafael van der Vaart: Lässt sich bei Betis Sevilla wohl freie Schuhwahl im Vertrag zusichern, einziger Haken: Sie dürfen keine Spur von Rot haben. Das ist nämlich die Farbe des Erzrivalen FC Sevilla. (Quelle: Mehrere Medien via Football Leaks). © DPA pa
  4. -
    Image: Damit ist der Ex-HSV-Spieler keine Ausnahme: Sebastian Coates ergeht es 2016 bei Sporting angeblich genauso. Auch er darf keine roten Schuhe tragen - Rot ist die Farbe von Benfica. Und auch das Blau vom FC Porto ist Tabu (Quelle: The Sun & A Bola). © Imago
  5. -
    Image: Claudio Ranieri: Hat laut Daily Mail zur Saison 2015/16 bei Leicester eine Klausel, die ihm bei jedem Rang über Platz 18 am Saisonende 100.000 Pfund einbringt. Leicester wird Meister und der ''Fuchs'' Ranieri sahnt wohl ca. 1,7 Millionen Pfund ab. © DPA pa
  6. -
    Image: Ronaldinho: Gilt als Lebemann, fällt bei Barca und Milan durch einige Eskapaden auf. Unterzeichnet deshalb angeblich bei Flamengo 2011 einen Vertrag, der ihm zusichert, zweimal pro Woche abends feiern gehen zu dürfen (Quelle: beIN SPORTS). © Imago
  7. -
    Image: Mario Balotelli: Einst beim FC Liverpool wohl mit Benimm-Klausel ausgestattet. Bei Einhaltung bekommt er pro Saison eine Million Pfund. Die Klausel besagt unter anderem, dass er keine Gegner anspucken darf (Quelle: Mehrere Medien via Football Leaks). © Imago
  8. -
    Image: Emmanuel Adebayor: Der vereinslose Stürmer spricht 2016 bei Lyons Coach Bruno Genesio vor. Soll dabei eine Villa mit Pool und Meerblick, einen Star-Koch, die Nummer 10 und einen Helikopter fordern. Der Vertrag kommt nicht zustande (Quelle: L'Equipe). © Imago
  9. -
    Image: Kulinarisch wird es auch bei Rolf-Christel Guie-Mien. Unterschreibt seinen Vertrag Eintracht Frankfurt laut mehreren Medien einst unter einer Bedingung: Seine Frau bekommt einen Kochkurs. Thema: deutsche Hausmannskost. © Imago
  10. -
    Image: Krassimir Balakov: Beim VfB Stuttgart vom früheren Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder mit einem Rentenvertrag ausgestattet. Dieser verlängert sich jedes Jahr, wenn ihn ein Arzt für tauglich erklärt, Fußball zu spielen. © Imago
  11. -
    Image: Bernd Stange: Heuert 2002 als Nationaltrainer im Irak an. Darf angeblich per Klausel bei Ausbruch eines Krieges gehen. 2004 endet sein Engagement nach dem Einmarsch us-amerikanischer Truppen im Irak (Quelle: Kicker). © Imago
  12. -
    Image: Gretar Steinsson: Der Isländer spielt 2012 für die Bolton Wanderers und staunt nicht schlecht über das neue Vertragsangebot. Der Kontrakt soll bis 20.014 gültig sein - also rund 18.000 Jahre. Es hatte sich einfach eine Null zu viel eingeschlichen. © DPA pa
  13. -
    Image: "Eigentlich wollte der Klub mir nur einen Einjahresvertrag anbieten, also bin ich glücklich über die 18.000 Jahre. Vielleicht trete ich zurück, wenn der Vertrag endet", scherzt Steinsson. Der Deal klappt nicht. Der Isländer wechselt zu Kayserispor. © Imago
  14. -
    Image: Daniel Agger: Der Ex-Liverpool-Profi baut sich mit der Abwasserfirma KloAgger während der Karriere ein zweites Standbein auf. Eine Klausel soll ihm acht Bandenwerbungen pro Heimspiel für KloAgger zusichern (Quelle: Mehrere Medien via Football Leaks). © DPA pa
  15. -
    Image: Giuseppe Reina: Wechselt in den 1990ern zu Arminia Bielefeld - angeblich mit speziellem Passus. Pro erfülltem Vertragsjahr soll ihm die Arminia ein neues Haus bauen (Quelle: Welt). © Imago
  16. -
    Image: Da im Vertrag nicht fixiert ist, um welche Art von Haus es sich handelt, kommt es dazu nicht. Reina geht und bekommt wohl ''nur'' eine Abfindung. © DPA pa
  17. -
    Image: Moise Kean: Sein Vater Biorou Jean, der in Afrika eine Farm betreibt, soll für seinen einstigen Verbleib bei Juve verantwortlich sein. Im Gegenzug verlangt der Vater vom Klub zwei Traktoren, die er nicht erhalten haben will (Quelle: Rai Radio Uno). © DPA pa
  18. -
    Image: Moise Kean reagiert auf Instagram verwundert auf die Forderung seines Vaters: "Traktoren? Ich weiß nicht, wovon du redest." © DPA pa

Schon im Vorjahr hatte Bale mit zahlreichen Interviews und via Twitter einen Wechsel forciert, ein Transfer nach China scheiterte aber letztlich an seinem üppigen Gehalt. Auch danach ließ Bale kaum ein Interview vergehen, ohne zumindest einen kleinen Seitenhieb gegen Real Madrid oder Zinedine Zidane zu verteilen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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