Sandro Wagner erlebt mit Hannover 96 einen bitteren Einstand gegen Magdeburg
Sandro Wagner hat bei seinem Debüt als Trainer von Hannover 96 einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Niedersachsen verloren beim 1. FC Magdeburg mit 0:3 und warten damit weiter auf die erhoffte Trendwende nach dem schwierigen Saisonstart.
10.10.2026 | 15:03 Uhr
Der Neustart unter Sandro Wagner ist missglückt. Hannover geriet in Magdeburg früh durch ein kurioses Gegentor in Rückstand und fand anschließend nie wirklich in die Partie. Während der FCM seine starke Form bestätigte, offenbarte die Mannschaft des neuen Trainers weiterhin einige Baustellen.
Sandro Wagner hat einen denkbar schlechten Einstand als Trainer des Zweitligisten Hannover 96 erlebt. Bei seiner Rückkehr in den deutschen Profifußball nach elf Monaten verlor der Ex-Profi am Samstag mit den Niedersachsen mit 0:3 (0:2) beim starken 1. FC Magdeburg. Auf Wagner wartet vor seiner Heimpremiere gegen den FC St. Pauli am kommenden Wochenende noch viel Arbeit.
Früher Schock für Wagners Team
Ein frühes Slapstick-Gegentor leitete die Niederlage ein: Hannovers Franz Roggow wurde von Moritz-Broni Kwarteng (3.) überrascht, von dessen Fuß der Ball ins Tor prallte (3.). Emmanuel Iyoha (30.) und Mateusz Zukowski (86.) legten nach und besiegelten Hannovers vierte Saisonpleite. Der FCM schob sich dagegen in die Spitzengruppe.
Nach dem Missverständnis beim FC Augsburg hatte Wagner versprochen, dass es in Hannover "keine One-Man-Show" geben werde. Der frühere Co-Trainer des deutschen Nationalteams soll 96 nach dem schwachen Start unter Vorgänger Christian Titz stabilisieren und zeitnah zurück in die Bundesliga führen (Vertrag bis 2028).
Magdeburg findet immer die richtige Antwort
Erst einmal musste Wagner allerdings einen Dämpfer verdauen. Nach dem frühen Schock war immerhin phasenweise zu erkennen, was der neue Coach von seinem Team erwartet. Hannover attackierte früh und schaltete nach Ballgewinnen schnell um, wirkte in einigen Momenten aber verunsichert. Magdeburg fand dazu immer wieder Lösungen und agierte wacher: Iyoha schaltete nach einem Abpraller am schnellsten.
Etwas aktiver präsentierte sich Wagners Mannschaft nach dem Seitenwechsel. Dafür bot Hannover aber Räume für die Magdeburger, die auf einen Konter und das dritte Tor lauerten. Ein Pfostentreffer von Marcel Hartel (72.) blieb lange die beste Chance der Gäste in der Schlussphase. Wagner schaute ziemlich bedröppelt drein, nachdem Zukowski nach einem Konter zur Entscheidung getroffen hatte.
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