Serie A: Profis machen auf häusliche Gewalt aufmerksam

Rotes Make-up gegen Gewalt

Cristiano Ronaldo kämpft um sein Ansehen.
Image: Cristiano Ronaldo macht bei der Aktion gegen häusliche Gewalt mit.  © Getty

Spieler der Serie A bekennen sich mit den Schiedsrichtern gegen häusliche Gewalt an Frauen. Unter den teilnehmenden Spielern ist auch Cristiano Ronaldo.

Rote Karte für häusliche Gewalt - Italiens Fußballer bekennen Farbe. Mit einem roten Streifen auf der Wange werden am Wochenende etliche Spieler und Schiedsrichter der Serie A auf häusliche Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen.

Ein Bekenntnis gegen häusliche Gewalt an Frauen. Am 24. und 25. November werden Spieler der Serie A mit diesem roten Strich auf Gewalt aufmerksam machen.
Image: Ein Bekenntnis gegen häusliche Gewalt an Frauen. Am 24. und 25. November werden Spieler der Serie A mit diesem roten Strich auf Gewalt aufmerksam machen.  © Getty

Star-Spieler bekennen Farbe

Der rote Strich ist das Symbol einer in Italien von der humanistischen Organisation WeWorld Onlus vorangetriebenen Bewegung.

Auf ihrer Homepage verdeutlicht die Organisation die Dringlichkeit des Themas: "1 donna su 3 è vittima di violenza. DICIAMO BASTA!" - "Eine in drei Frauen ist Opfer von Gewalt. Wir sagen es genug damit!"

Zahlreiche Serie-A-Stars dabei

Es sind einige bekannte Spieler unter denen, die häusliche Gewalt gegen Frauen thematisieren möchten: Napoli-Kapitän Marek Hamsik, Inter Milans Stürmer-Talent Mauro Icardi, AC Milans Torhüter Gigi Donnarumma und Juve-Star Cristiano Ronaldo.

CR7 wies erst kürzlich Vergewaltigungsvorwürfe von sich: "Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen, das gegen alles ist, was ich bin und an was ich glaube." Die Verhandlungen laufen.

Zweiter Anstrich gegen Gewalt

Die Aktion wird schon das zweite Mal durchgeführt. Schon im April 2018 veröffentlichten mehrere Spieler Fotos mit dem roten Make-Up; oft mit ihren Frauen oder Freundinnen auf den Bildern. Darunter sieht man den Hashtag #unrossoallaviolenza. Übersetzt heißt das so viel wie "eine rote Karte gegen Gewalt".

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Neben der Schminke werden Frauen in Kampagnenshirts vor den Spielen auf dem Rasen über das Thema sprechen. Außerdem sollen Banner und ein Video zur Kampagne die Fans zum Denken anregen.