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So schlecht wie seit 1989 nicht: Solskjaer bei Manchester United in der Kritik

Nach der 0:1-Pleite bei Newcastle United

Robin Natusch

17.10.2019 | 10:41 Uhr

Ole Gunnar Solskjaer hat einen schweren Stand bei Manchester United.
Image: Ole Gunnar Solskjaer hat einen schweren Stand bei Manchester United.  © Getty

Die Luft wird dünner für Ole Gunnar Solskjaer bei Manchester United. Der Trainer befindet sich mit seinem Team in einer Abwärtsspirale und muss womöglich schon bald seinen Posten räumen. Potenzielle Nachfolger werden bereits gehandelt. 

Dabei startete der Norweger nach seiner Übernahme im Dezember zunächst furios. Nachdem Jose Mourinho entlassen wurde, bekam Solskjaer das Vertrauen und startete verheißungsvoll mit 14 Siegen aus den ersten 17 Spielen.

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Schlechtester Saisonstart seit 30 Jahren

Inzwischen ist von der anfänglichen Leistungsexplosion nicht mehr viel übrig. Mit neun Punkten aus den ersten acht Ligaspielen legte United den schlechtesten Saisonstart seit 30 Jahren hin. Zudem rutschten die Red Devils auf Platz zwölf der Tabelle ab.

Ein Grund für die Misere ist die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Gerade einmal neun Tore erzielte die Mannschaft in ebenso vielen Ligaspielen. Kein Wunder: Schließlich verließen mit Alexis Sanchez und Romelu Lukaku gleich zwei Angreifer den Verein gen Inter Mailand. Zuletzt übernahm immer wieder Marcus Rashford die Rolle im Sturmzentrum und steuerte zumindest drei Treffer und zwei Vorlagen in dieser Saison bei. Oftmals fehlt aber die Unterstützung der Nebenmänner.

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United-Fans plädieren für Rauswurf

Nach der letzten Pleite gegen Newcastle United (0:1) wird auch der Unmut der Fans immer sichtbarer. Auf Twitter ließen die Anhänger unter dem Hashtag "#oleout" ihrem Ärger freien Lauf. Nach der Niederlage gegen Newcastle entschuldigte sich der Trainer bereits bei den Anhängern: "Ich entschuldige mich bei allen Fans, dass wir keine Spiele gewinnen."

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Premier League, 8. Spieltag: Der Rekordmeister verlor bei Newcastle United mit 0:1 und ist mit neun Punkten nur noch zwei Zähler von der Abstiegszone entfernt.

Am nächsten Spieltag trifft United ausgerechnet auf den FC Liverpool (live auf Sky). Die Truppe um Trainer Jürgen Klopp startete famos in die neue Spielzeit und gewann die ersten acht Partien allesamt. Das macht es für Solskjaer sicherlich nicht leichter, die Trendwende einzuleiten.

Potenzielle Nachfolger scharren mit den Hufen

Sollte Manchester United tatsächlich bald die Reißleine ziehen, gäbe es auch schon potenzielle Kandidaten für die Nachfolge: Als Topfavorit gilt Mauricio Pochettino, der momentan bei den Tottenham Hotspur an der Seitenlinie steht. Doch auch der Argentinier hat bei seinem Klub keinen leichten Stand, weshalb ein Engagement bei United eine Option werden könnte. Auch die englischen Medien The Guardian und The Sun bringen den Spurs-Trainer ins Spiel.

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Neben Pochettino werden die Namen Massimiliano Allegri und Arsene Wenger gehandelt. Ex-Juve-Trainer Allegri soll bereits Extraschichten Englisch-Unterricht schieben, um sich auf einen zukünftigen Job in der Premier League vorzubereiten. Sein favorisierter Verein ist angeblich Manchester United.

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Wenger brachte sich selbst ins Gespräch

Arsene Wenger ist der englischen Sprache bereits mächtig. Immerhin saß der Franzose 22 Jahre lang auf der Trainerbank vom FC Arsenal. Nach einem Jahr Pause brachte er sich bei United kürzlich selbst ins Gespräch. "Manchester United ist ein Traumjob für jeden Manager. Zumindest für jeden Manager mit Mut und Selbstvertrauen. Und ich habe Mut und Selbstvertrauen", sagte Wenger im Interview bei beIN Sports.

Stand jetzt sitzt Ole Gunnar Solskjaer allerdings noch auf der Trainerbank. Nun müssen die Verantwortlichen entscheiden, was das Beste für den Verein ist. Auf ein Statement wartet man bislang vergeblich.

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