Sperre von Schalke-Star Edin Dzeko wird reduziert

Tabellenführer Schalke 04 muss nur im Spitzenspiel der 2. Bundesliga bei Darmstadt 98 auf seinen Starstürmer Edin Dzeko verzichten.

Edin Dzeko erzielt gegen Dynamo einen Doppelpack.
Image: Edin Dzeko (m.) darf sich über eine Reduzierung seiner Sperre freuen.  © Imago

Das Sportgericht des DFB reduzierte die Sperre für den Rotsünder nach einem Einspruch der Königsblauen und einer mündlichen Verhandlung am Donnerstag auf eine Partie.

Dzeko hatte am Sonntag gegen Hannover 96 (2:2) die Rote Karte gesehen, am Dienstag an seinem 40. Geburtstag war er zunächst wegen "rohen Spiels" für zwei Spiele gesperrt worden. Somit fehlt der bosnische Nationalspieler, der außerdem 20.000 Euro Strafe zahlen muss, nur am Samstag (20.30 Uhr/Sky Sport) in Darmstadt. Beim Topspiel wird der Bosnier durch Moussa Sylla vertreten.

Der vorsitzende Richter Stephan Oberholz sprach von einem "Sonderfall". Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass Dzeko nicht "rücksichtslos", sondern "unbeholfen, ungelenk und unglücklich" ohne hohe Intensität gehandelt habe. Deshalb liege "lediglich ein unsportliches Verhalten" vor.

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Mit den Stollen in den Bauch! Dzeko fliegt mit Rot vom Platz

Baumann erklärte Einspruch

Dzeko war beim Heimspiel gegen Hannover 96 in der 52. Minute beim Stand von 2:0 aus Schalker Sicht mit glatt Rot dem Platz verwiesen worden, nachdem er Husseyn Chakroun mit der offenen Sohle im Bauchbereich traf. Der Torschütze zum 1:0 hatte seine Augen voll am Ball und übersah in der Drehung den Hannoveraner, der mit Schmerzen zu Boden ging.

Fakten zum FC Schalke 04

  • Spitzname: Die Königsblauen, Die Knappen
  • Gründung: 4. Mai 1904
  • Vereinsfarben: Blau-Weiß
  • Stadion: Veltins-Arena (Gelsenkirchen)
  • Trainer: Miron Muslić
  • DFB-Pokalsiege: 5 (zuletzt 2011)

S04-Sportvorstand Frank Baumann erklärte am Dienstag nach Verkündung der Sperre: "Wir legen Einspruch gegen das Urteil ein, weil eine Sperre für zwei Spiele unserer Überzeugung nach zu hoch ist. Unserer Auffassung nach liegt eben keine Aktion von Edin vor, in der die Gesundheit des Gegenspielers rücksichtslos gefährdet wird, wie es der DFB in seinem Einzelrichterurteil darstellt".

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