U21: DFB-Auswahl muss sich Frankreich geschlagen geben
Deutsche U21 verliert Härtetest gegen Frankreich
23.09.2022 | 20:29 Uhr
Beim Jubiläum von Trainer Antonio Di Salvo hat die deutsche U21 die Reifeprüfung gegen Frankreich verloren. Die DFB-Auswahl musste sich vor 5427 Zuschauern in Magdeburg verdient mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und offenbarte neun Monate vor der EM vor allem offensiv noch einige Baustellen.
"In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Nach der Pause sind wir dann zu weit nach hinten reingefallen. Dann wird es schwer, wir hatten keine Entlastung. Am Ende verlieren wir verdient", sagte Eintracht Frankfurts Ansgar Knauff bei ProSieben Maxx.
Frankreich seit zwölf Spielen ungeschlagen
Amine Gouiri von Stade Rennes (52.) traf für den seit zwölf Spielen ungeschlagenen Nachwuchs des Weltmeisters. Für Di Salvo, der genau ein Jahr zuvor die Nachfolge von Stefan Kuntz angetreten hatte, war es im neunten Spiel als U21-Coach erst die zweite Niederlage. Am Dienstag wartet mit dem Test in England der nächste harte Brocken.
Moukoko findet nicht ins Spiel
Gegen die physisch starken Franzosen hatte die deutsche Elf zunächst Probleme, auch die fehlende Spielpraxis in den Vereinen war einigen Akteuren anzumerken. Nach 15 Minuten kam die von Kapitän Angelo Stiller (TSG Hoffenheim) angeführte DFB-Auswahl dann besser ins Spiel. Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund, zuvor mit sechs Toren in nur vier U21-Einsätzen, hing als Sturmspitze aber in der Luft.
Netz verpasst knapp
Die Folge war eine mäßige Partie, die sich vor allem im Mittelfeld abspielte. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte noch Gladbachs Luca Netz, der eine flache Hereingabe von Tom Krauß (Schalke 04) am zweiten Pfosten zu spät erreichte (40.)
Auch nach der Pause begann Frankreich stärker, belohnte sich diesmal aber. Der starke Gouiri schlenzte den Ball nach einer Einzelaktion ins lange Eck. Mit der Führung im Rücken legten die Gäste sogar noch einen Zahn zu, setzen die deutsche Mannschaft früh unter Druck und waren dem zweiten Tor deutlich näher als das DFB-Team dem Ausgleich.
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