Verletzt ausgewechselt: Neue Sorgen um Gwinn

Die deutsche Nationalspielerin Giulia Gwinn muss gegen Österreich noch vor der Halbzeit verletzt raus. Nach zwei Kreuzbandrissen ist diesmal allerdings nicht das Knie betroffen.

Giulia Gwinn verletzte sich im Spiel gegen Österreich.
Image: Giulia Gwinn verletzte sich im Spiel gegen Österreich.  © Imago

Die deutschen Fußballerinnen müssen um Kapitänin Giulia Gwinn bangen.

Die 26 Jahre alte Rechtsverteidigerin wurde im WM-Qualifikationsspiel in Nürnberg gegen Österreich in der 28. Minute ausgewechselt, nachdem sie nach einem Zusammenprall mit Österreichs Melanie Brunnthaler vom Hamburger SV liegen geblieben war und sich an die linke Schulter gefasst hatte.

Wück kann keine Entwarnung geben

Zwar ging es für die Münchnerin zunächst weiter, später aber kam Carlotta Wamser für den Bayern-Star. Eine Diagnose stand zunächst aus.

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"Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist", sagte Wück nach dem 5:1-Sieg. Auf die Frage, ob man sich nach Gwinns Sturz auf die Schulter Sorgen machen müsse, antwortete er im ZDF: "Ich weiß es noch nicht." Und weiter: "Wir haben sie aus Sicherheitsgründen rausgenommen. Sie ist auf die Schulter gefallen. Weitere Untersuchungen werden folgen."

Bereits zwei Kreuzbandrisse

Gwinn hatte in ihrer Karriere immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, betroffen war meist das Knie. Die Abwehrspielerin des FC Bayern hatte sich bei der EM im Vorjahr im ersten Gruppenspiel gegen Polen eine Innenbandverletzung im linken Knie zugezogen und den Rest des Turniers verpasst. In den Jahren zuvor erlitt Gwinn bereits zwei Kreuzbandrisse (2020 und 2022), schaffte aber stets ein Comeback.

dpa

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