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VfB Stuttgart: Erstaunliche Entwicklung von Kellerkind zu Topklub

Vom Fast-Absteiger zum Spitzenteam?

Der VfB Stuttgart rettete sich in der letzten Saison in der Relegation gegen den HSV. Ein paar Monate später reiht sich Sieg an Sieg. Der Lohn: Platz drei nach 13 Spieltagen.

Die Schwaben stehen aktuell vor RB Leipzig und Borussia Dortmund. Unglaublich, aber wahr. Natürlich träumen die Jungs aus Cannstatt von einer Saison, die es so lange nicht gab. Endlich kein Abstiegskampf und vielleicht sogar ein internationaler Platz?

Sportdirektor Fabian Wohlgemuth (44) sagt trotzdem: "Die Punkte sind dafür da, ein Stück weit mehr eine sorgenfreie Saison zu spielen. Das werdet ihr so lange von mir hören, bis die Saison wirklich sorgenfrei ist. Wir lassen uns nicht dazu verleiten, unser Saisonziel zu verändern."

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Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth ist sich sicher: das Spiel gegen Werder Bremen hätte auch anders ausgehen können. Mit dem 2:0-Erfolg kann er nun aber zufrieden nach Hause gehen.

Aufschwung hat viele Gründe

Die Gründe für den Stuttgarter Höhenflug sind vielfältig. Ein paar Beispiele. Der sympathische Stürmer Deniz Undav schoss acht Tore in seinen ersten zehn Bundesliga-Spielen für den VfB Stuttgart - eingestellter Vereinsrekord. Der VfB und dass sieht man besonders deutlich an Undav, ist ein richtiges Team.

Anstatt sich hängen zu lassen, weil Konkurrent Guirassy von allen Seiten gelobt wird und die Nummer eins im Sturm ist, wartete Undav geduldig auf seine Chance und nutzt eine nach der anderen. Er hat fünf der letzten sieben Stuttgarter Bundesliga-Tore erzielt und in den letzten drei Partien in Folge sogar immer geknipst. In Stuttgart beflügelt die Sturmkonkurrenz die Herren Undav und Guirassy zu Höchstleistungen.

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Deniz Undav spielt momentan eine starke Saison mit dem VfB Stuttgart: Nach zwölf Spielen steht er bei sieben Toren und zwei Vorlagen. Im Sky Interview spricht er über das Thema Nationalmannschaft und sein Zusammenspiel mit Serhou Guirassy

Guirassy trifft und trifft

Apropos Guirassy. Allen Wechselgerüchten zum Trotz. Er trifft einfach weiter. Gegen Werder schoss er sein 16. Bundesliga-Saisontor - nur Bayerns Harry Kane hat mehr (18). Er traf in seinem sechsten Heimspiel in Folge. Das gelang beim VfB zuletzt Mario Gomez 2007/08. Zudem hat er alle sieben Elfmeter in der Bundesliga verwandelt. Stark

Von der Relegation nach Europa? Wenn es so weiter geht, muss das kein Traum bleiben. Die nächsten drei Spiele haben es in sich. Am Mittwoch geht's im DFB-Pokal daheim gegen den BVB (ab 20:45 Uhr live auf Sky).

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Zahlen machen Mut

Die Zahlen machen Mut. Der VfB Stuttgart schoss 32 Tore in den ersten 13 Spielen dieser Saison, mehr waren es für den VfB zum Vergleichszeitpunkt nur 1984/85 und 1996/97 (je 34). 30 Punkte nach 13 BL-Spielen - nur 2003/04 war man besser. Zehn Siege nach 13 Spielen sind eingestellter Vereinsrekord. Der Triumph gegen Bremen war der sechste Heimsieg in dieser Saison - jetzt schon einer mehr als 2022/23.

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