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WM 2022: Die Stadien der Weltmeisterschaft in Katar

WM-Arenen: 552-Mio.-Palast & Stadion aus 974 Schiffscontainern

Lusail Iconic Stadium in Lusail: Kapazität: 80.000 – Kosten: 552 Mio. US-Dollar - Baubeginn: April 2017 - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (WM-FINALE)
Image: Im Lusail Iconic Stadium in Lusail findet das WM-Finale statt.  © Imago

Als im Dezember 2010 die Weltmeisterschaft nach Katar vergeben wurde, gab es noch keine Infrastruktur im Wüstenstaat. Seitdem wurden zahlreiche neue Stadien gebaut. Sky zeigt euch alle Arenen der WM.

In acht Stadien wird bei dieser Weltmeisterschaft gespielt. Die meisten wurden extra für das kommende Turnier errichtet und beinhalten moderne Kühlungssysteme und neue Methoden.

Katar soll nach mehreren Schätzungen über 200 Milliarden Euro für die Weltmeisterschaft und vor allem bei dem Bau der Stadien und Infrastruktur ausgegeben haben. Besonders ist das Stadion 974, welches aus Schiffscontainer besteht und nach der WM vollständig abgebaut werden soll.

Die WM-Stadien zum Durchklicken

  1. Lusail Iconic Stadium in Lusail: In dem an eine traditionelle Fanar-Laterne angelehnten Final-Stadion sollen Futurismus und die arabische Kultur kombiniert werden. Klimatisiert wird das Stadion durch ein besonderes Kühlwassersystem.
    Image: Lusail Iconic Stadium in Lusail: In dem an eine traditionelle Fanar-Laterne angelehnten Final-Stadion sollen Futurismus und die arabische Kultur kombiniert werden. Klimatisiert wird das Stadion durch ein besonderes Kühlwassersystem.  © Imago
  2. Lusail Iconic Stadium in Lusail: Kapazität: 80.000 – Kosten: 552 Mio. US-Dollar - Baubeginn: April 2017 - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (WM-FINALE)
    Image: Lusail Iconic Stadium in Lusail: Kapazität: 80.000 | neu: 88.966 – Kosten: 552 Mio. US-Dollar - Baubeginn: April 2017 - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale, 1 Halbfinale und das WM Finale © Imago
  3. Das Al-Bayt-Stadion soll ebenfalls Design mit der arabischen Kultur verbinden ("Bayt al Sha'ar" arab. für traditionelle Nomaden-Unterkünfte). Der zeltartige Aufbau, die typischen Sadu Musterund schwarzen Streifen sind daran orientiert.
    Image: Das Al-Bayt-Stadion soll ebenfalls Design mit der arabischen Kultur verbinden ("Bayt al Sha'ar" arab. für traditionelle Nomaden-Unterkünfte). Der zeltartige Aufbau, die typischen Sadu Muster und die schwarzen Streifen sind daran orientiert.  © Imago
  4. al-Bayt Stadium in al-Khor: Kapazität: 60.000 Sitzplätze - Baubeginn: September 2017 - Kosten: 770 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Halbfinale) - Eröffnungsfeier
    Image: al-Bayt Stadium in al-Khor: Kapazität: 60.000 | neu: 68.895 - Baubeginn: September 2017 - Kosten: 770 Millionen Euro -Austragungsort für das Eröffnungsspiel sowie 5 weitere Gruppenspiele, 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale und 1 Halbfinale © Imago
  5. Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Als eines von zwei Stadien nicht extra für die WM gebaut ist es außen mit einem wellenförmigen Gitter versehen, dass die verschiedenen Aspekte des Landes symbolisieren soll.
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Als eines von zwei Stadien nicht extra für die WM gebaut. Das auffälligste Merkmal ist die leuchtende Fassade. Sie soll die verschiedenen Aspekte symbolisieren, die für die Bewohner Katars wichtig sind.  © Imago
  6. Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 | neu: 45.032 - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale © Imago
  7. al-Thumama Stadium in Doha: Die kreisrunde Form und Verziereung sollen an die Gahfiya erinnern, eine traditionelle und weit verbreitete Kopfbedeckung im arabischen Raum. Nach der WM soll das Stadion als Sportklinik genutzt werden.
    Image: al-Thumama Stadium in Doha: Die kreisrunde Form und Verzierung sollen an die Gahfiya erinnern, eine traditionelle und weit verbreitete Kopfbedeckung im arabischen Raum. Nach der WM soll das Stadion als Sportklinik genutzt werden. © Imago
  8. al-Thumama Stadium in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: März 2017 - Kosten:	282 Millionen Euro - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Viertelfinale)
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 | neu: 44.400 - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale und 1 Viertelfinale © Imago
  9. al-Janoub Stadium in Doha: Das in Hafennähe stehende Stadion erinnert an eine riesige Muschel, auf deren Dach man Wellen des Meeres oder Sanddünen der arabischen Wüste erkennt. Die Form wurde auch im Stile alter Dhau-Boote (Perlenfischer) gestaltet.
    Image: al-Janoub Stadium in Doha: Das in Hafennähe stehende Stadion erinnert an eine riesige Muschel, auf deren Dach man Wellen des Meeres oder Sanddünen der arabischen Wüste erkennt. Die Form wurde auch im Stile alter Dhau-Boote (Perlenfischer) gestaltet.  © Imago
  10. al-Janoub Stadium in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: Mai 2014 – Kosten: 587,3 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: al-Janoub Stadium in Doha: Kapazität 40.000 | neu: 44.325 - Baubeginn: Mai 2014 – Kosten: 587,3 Millionen Euro -Austragungsort für 6 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale © Imago
  11. Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Das Stadion wurde nicht extra für die WM gebaut und besteht bereits seit 1976. Besonders markant sind die Wellenartige Dachkonstruktion und die LED-Bestrahlung bei Nacht.
    Image: Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Das Stadion wurde nicht extra für die WM gebaut und besteht bereits seit 1976. Besonders markant ist die Wellen-Dachkonstruktion und die LED-Bestrahlung bei Nacht.  © Imago
  12. Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Kapazität 45.000 Sitzplätze - Baubeginn: 1976 (Eröffnung) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale und Spiel um Platz 3)
    Image: Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Kapazität 45.000 | neu: 45.857 - Baubeginn: 1976 (Eröffnung) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale und das Spiel um Platz 3 © Imago
  13. Stadium 974 in Doha: Die Zahl 974 steht für die Anzahl der Schiffscontainer, die im Stadion verbaut sind. Damit ist es einer der recyclebaren Stadien der Welt. Nach der WM soll es wieder in Einzelteile zerlegt werden und könnte so wegweisend sein.
    Image: Stadium 974 in Doha: Die Zahl 974 steht für die Anzahl der Schiffscontainer, die im Stadion verbaut sind. Es kann theoretisch nach dem Turnier vollständig ab- und mit derselben Kapazität an einem anderen Ort neu aufgebaut werden. © Imago
  14. Stadium 974 in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2018 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: Stadium 974 in Doha: Kapazität 40.000 | neu: 44.089 - Baubeginn: 2018 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele und 1 Achtelfinale © Imago
  15. Education City Stadium in al-Rayyan: Gelegen im Universitätsviertel glitzern nachts tausende Leuchtdioden, tagsüber erstrahlt es durch Sonnenreflexion. Nach der WM soll es für die Frauennationalmannschaft und für den Hochschulsport genutzt werden.
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Gelegen im Universitätsviertel glitzern nachts tausende Leuchtdioden, tagsüber erstrahlt es durch Sonnenreflexion. Nach der WM soll es für die Frauennationalmannschaft und für den Hochschulsport genutzt werden.  © Imago
  16. Education City Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2016 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Viertelfinale)
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 | neu: 44.667 - Baubeginn: 2016 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für 6 Gruppenspiele, 1 Achtelfinale und 1 Viertelfinale © Imago
  17. Education City Stadium in al-Rayyan: Die Spielstätte wird auch  das 'Juwel der Wüste' genannt. Die Außenhülle erinnert an einen geschliffenen Diamanten.
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Die Spielstätte wird auch das 'Juwel der Wüste' genannt. Die Außenhülle erinnert an einen geschliffenen Diamanten. © DPA pa

Das Finale findet am 18. Dezember im Lusail Stadion statt. 80.000 Zuschauer sollen dann das größte Fußballspiel des Jahres live verfolgen können.

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