Women's Champions League: Wolfsburg und Frankfurt scheitern dramatisch – Bundesliga nur noch mit Bayern vertreten
Der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt sind in den Playoffs der Women's Champions League ausgeschieden. Wolfsburg verlor gegen Inter Mailand im Elfmeterschießen, Frankfurt musste sich Paris Saint-Germain nach Verlängerung geschlagen geben
03.09.2026 | 08:30 Uhr
Für die beiden Bundesligisten endete der Traum von der Champions-League-Ligaphase innerhalb weniger Stunden. Nach emotionalen Niederlagen bleibt Bayern München der einzige deutsche Vertreter im Hauptwettbewerb.
Hier das Aus im Elfmeterschießen, da das Aus nach Verlängerung: Nach einem dramatischen Champions-League-Abend herrschten beim VfL Wolfsburg wie bei Eintracht Frankfurt Fassungslosigkeit und Trauer vor.
"Es fühlt sich alles sehr leer an, das ist natürlich sehr enttäuschend, da fehlen einem ein bisschen die Worte", sagte Wölfinnen-Trainer Stephan Lerch nach dem 4:5 im Elfmeterschießen (1:3 n.V.) bei Inter Mailand, das seine Mannschaft um den Einzug in die Ligaphase brachte.
"Es war ein sehr emotionales Spiel, das ganze aufzuarbeiten wird ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen", ergänzte Lerch: "Das tut brutal weh. Wir wollten es ganz anders haben, aber müssen da jetzt durch. Wir werden die Köpfe wieder hoch bekommen."
Nur noch FC Bayern in der Königsklasse
Ähnlich niedergeschlagen klang sein Kollege Niko Arnautis nach dem 1:5 n.V. der Eintracht bei Paris Saint-Germain. "Es ist natürlich bitter. Kleinigkeiten entscheiden auf diesem Niveau. Wir haben gegen eine Mannschaft aus dem oberen Regal beide Spiele auf Augenhöhe gespielt. Wir hätten mehr verdient", sagte er. Nationalspielerin Laura Freigang erklärte: "Hintenraus fallen wir auseinander, die haben so viel Tempo vorne. Aber über 90 Minuten können wir stolz auf uns sein."
Damit ist die Bundesliga in der Hauptrunde mit den besten 18 Teams Europas nur durch den gesetzten Double-Gewinner Bayern München vertreten, Wolfsburg und Frankfurt stiegen in den "zweitklassigen" Europa Cup ab. Dort "sind gute Mannschaften dabei", sagte Arnautis, "das bringt uns weitere europäische Nächte. Da werden wir alles reinlegen, um sehr weit zu kommen." Freigang hingegen fiel es in der Stunde der Enttäuschung noch "schwer, sich darauf zu freuen".
SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.