Zinédine Zidane überrascht mit erstem Frankreich-Kader und streicht mehrere WM-Fahrer
Mit seinem ersten Kader als Trainer Frankreichs hat Zinédine Zidane direkt Akzente gesetzt. Der Weltmeister von 1998 verzichtete auf mehrere prominente WM-Fahrer, nominierte fünf Neulinge und bestätigte gleichzeitig Kylian Mbappé als Kapitän.
18.09.2026 | 19:55 Uhr
Der Neustart unter Zinédine Zidane nimmt Formen an. Für die kommenden Nations-League-Spiele setzt der neue Nationaltrainer auf einen Mix aus etablierten Leistungsträgern und frischen Kräften. Während Kylian Mbappé weiterhin die Kapitänsbinde trägt, müssen mehrere bekannte Namen erstmals um ihren Platz im französischen Nationalteam bangen.
Zinédine Zidane hat seinen ersten Kader als Trainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft berufen und dabei vor etablierten Namen nicht Halt gemacht. Der 54-Jährige nominierte fünf Neulinge in sein 23 Mann großes Aufgebot für die kommenden Länderspiele in der Nations League und verzichtete unter anderem auf die WM-Fahrer Marcus Thuram, N'Golo Kanté und die Brüder Lucas und Theo Hernández. Bei der Kapitänsfrage nahm Zidane keine Änderungen vor.
Mbappé bleibt Zidanes erster Ansprechpartner
"Kylian Mbappé wird mein Kapitän sein", sagte der frühe Mittelfeldstratege am Freitag. Bereits unter Vorgänger Didier Deschamps hatte der 27-jährige Mbappé Frankreich aufs Feld geführt. Insgesamt nominierte Zidane 20 Feldspieler und drei Torhüter. "Es gibt keinen Bruch, ich möchte Kontinuität wahren und den Spielern gleichzeitig neue Ideen vermitteln", begründete Zidane die überschaubare Anzahl an Spielern.
Mehrere WM-Fahrer fallen überraschend durchs Raster
Neben Mittelfeldspieler Aurélien Tchouaméni, der sich nach einer Verletzung in der Aufbauphase befindet, wurden auch die Außenverteidiger Lucas Digne und Malo Gusto nicht berücksichtigt, nachdem diese bei der WM noch dabei waren. Michael Olise und Dayot Upamecano vom FC Bayern schafften es erwartungsgemäß in die Auswahl Zidanes.
Fünf Debütanten erhalten ihre Chance
Neu bei Frankreich sind Torhüter Guillaume Restes, die Verteidiger Andy Diouf und Jérémy Jacquet sowie Mittelfeldspieler Lucas Da Cunha und Stürmer Esteban Lepaul.
Am 25. September feiert Zidane sein Debüt als Nationaltrainer im Nations-League-Duell mit der Türkei, ehe drei Tage später Belgien wartet. Anfang Oktober folgen noch die Partien gegen Italien und erneut Belgien
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