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ATP-Finals in London: Deutsches Doppel KrawietzMies verpasst vorzeitigen Gruppensieg

ATP-Finals: Krawietz/Mies verpassen vorzeitigen Gruppensieg

Sport-Informations-Dienst (SID)

15.11.2019 | 22:52 Uhr

Kevin Krawietz und Andreas Mies können nach wie vor ins Halbfinale der ATP-Finals einziehen.
Image: Kevin Krawietz und Andreas Mies können nach wie vor ins Halbfinale der ATP-Finals einziehen. © Getty

Kevin Krawietz und Andreas Mies haben bei ihrer ersten Teilnahme an den ATP-Finals den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale verpasst.

Die deutschen French-Open-Sieger unterlagen am Mittwochabend in London im zweiten Gruppenspiel gegen Pierre-Hugues Herbert/Nicolas Mahut aus Frankreich 5:7, 6:7 (3:7). Bei einem Erfolg hätte das Duo aus Coburg und Köln als Sieger der Gruppe "Max Mirny" festgestanden.

Gegen Cabal und Farah geht es um alles

Zum Auftakt am Montag hatten sie gegen Jean-Julien Rojer/Horia Tecau (Niederlande/Rumänien) nach sogenanntem Match-Tiebreak 7:6 (7:3), 4:6, 10:6 gewonnen. Nun geht es für Krawietz und Mies in ihrem letzten Gruppenspiel gegen die bislang sieglosen Weltranglistenführenden Juan Sebastian Cabal und Robert Farah (Kolumbien), die amtierenden Wimbledon- und US-Open-Champions, um den Einzug in die K.o.-Runde.

Gegen Mahut und Herbert, die im Januar bei den Australian Open triumphiert hatten und zusammen bereits alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen haben, begannen Krawietz/Mies zu zögerlich und lagen im ersten Satz früh mit einem Break zurück. Zwar schafften sie noch einmal den Ausgleich zum 5:5, der erste Satz ging dennoch nach 42 Minuten an die Gegner.

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Tiebreak im zweiten Satz

In den zweiten Satz starteten Krawietz/Mies mit einem Break, hielten diese Führung bis in die Schlussphase und mussten dann doch in den Tiebreak. Nach 1:33 Stunden machten dort die Franzosen ihren Einzug ins Halbfinale perfekt.

Nach Jürgen Fassbender und Hans-Jürgen Pohmann 1975 sind Krawietz (27) und Mies (29) das erst zweite rein deutsche Doppel bei dem traditionellen Jahresabschluss-Event. Gemeinsam gewannen sie den Titel in Paris sowie die Hallenturniere in New York und Antwerpen, bei den US Open erreichten sie das Halbfinale. Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann nominierte das Duo für das Finalturnier in Madrid (18. bis 24. November).

Sport-Informations-Dienst (SID)

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