Lars Ricken spricht über die Vorzüge von Jürgen Klopp als Bundestrainer

Der Dortmunder Geschäftsführer ist voll des Lobes für den designierten Bundestrainer.

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Jürgen Klopp wird wahrscheinlich der neue Bundestrainer. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken sieht in dem ehemaligen Dortmund-Trainer eine gute Lösung.

Jürgen Klopp ist noch gar nicht im Amt, doch die Rückendeckung für den designierten Bundestrainer ist bereits immens.

"Das wäre natürlich das Rundum-Problemlöser-Qualitäts-Paket", sagte Lars Ricken (50), Geschäftsführer Sport beim Bundesligisten Borussia Dortmund, über den 59-Jährigen. Rickens Erklärung für seine Zuversicht: "Er bringt Autorität, Erfahrung, natürlich auch Aufbruchsstimmung und Klarheit. Das würde uns extrem guttun. Das bekommen wir alles, aber was wir damit noch nicht bekommen haben, ist ein Sieg."

Der frühere BVB-Profi, der gegen Ende seiner Karriere unter dem damals neuen Borussia-Trainer Klopp in Dortmund noch in der zweiten Mannschaft gespielt hatte, sicherte dem Wunsch-Coach am Rande des Trainingsstarts der Westfalen seine Unterstützung zu. Auch die Vereine seien in der Pflicht, die Spieler "in bestmöglichem Zustand" zum Nationalteam zu schicken. "Wir haben bald eine Europameisterschaft, wir sehen die europäischen Mannschaften jetzt auch bei der Weltmeisterschaft - es wird nicht einfacher werden."

Ricken kann Debatte über Qualität der Spieler nachvollziehen

Ricken kann die Debatte über die Qualität der Spieler nach dem neuerlichen WM-Debakel nachvollziehen und fasst sich durchaus auch an die eigene Nase. "Für die Ausbildung der Spieler sind im Endeffekt wir als Vereine verantwortlich", der DFB könne hier "nur Leitplanken" setzen.

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Der BVB sei bestrebt, die Talente "möglichst schnell auf die nächste Ebene" zu heben. Neben der neuen U21-Liga hätte sich Ricken daher auch "sehr gut" eine U17- und U19-Liga vorstellen können. Grundsätzlich seien Reformen mühsam, viele Dinge dauerten viel zu lange: "Es ist schwierig im deutschen Fußball, da gibt es so viele Interessen."

Klopp soll sie bündeln und als Nachfolger von Julian Nagelsmann einen Vertrag bis zur WM 2030 erhalten. Aktuell finden letzte Gespräche zwischen der DFB-Spitze und Klopps Noch-Arbeitgeber Red Bull statt, um den Traumkandidaten aus seinem Vertrag als "Head of Global Soccer" des Brausekonzerns bis 2029 loszueisen.

SID

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