Mercedes-Teamchef Toto Wolff teilt gegen Red Bull und Max Verstappen aus
Dem Niederländer gefallen die neuen F1-Autos überhaupt nicht.
16.03.2026 | 15:11 Uhr
Mercedes hingegen hat an den ersten beiden Saisonenden jeweils einen Doppelsieg gefeiert.
"Max befindet sich in einer Horror-Show."
Mercedes-Teamchef Toto Wolff fühlt mit dem vierfachen Champion, der 2026 mit seinem Red Bull nur hinterherfährt. "Wenn man sich die Onboard-Aufnahmen aus dem Qualifying ansieht, ist das Auto einfach furchtbar zu fahren. Das sieht man. Aber bei vielen anderen Teams ist das nicht so", erklärte der Österreicher und kritisierte damit auch Red Bull zwischen den Zeilen.
Wolff betonte, dass anders als Verstappen die Mehrzahl der Fahrer und Zuschauer mit dem neuen Reglement sehr zufrieden sind. "Aus Unterhaltungssicht glaube ich, dass das, was wir zwischen Ferrari und Mercedes gesehen haben, gutes Rennfahren war. Viele Überholmanöver. Wir waren alle Teil einer Formel 1, in der es buchstäblich keine Überholmanöver gab", so Wolff.
Verstappen hat Probleme mit dem RB22
Der 54-Jährige könne aber verstehen, dass "das Zurücknehmen des Gases und Ausrollen im Qualifying für jemanden wie Max, der ein Vollgas-Typ ist, schwer zu verkraften und zu verdauen ist. Aber ich würde sagen, es ist eher ein fahrzeugspezifisches Problem, das das Problem noch verstärkt. Denn wenn man vor dem Fernseher oder vor einem Bildschirm sitzt, würde sogar Max sagen, dass das vorne ein interessantes Rennen war."
Verstappen hatte die Rennen mit dem beliebten Videospiel Mario Kart verglichen und die neuen Autos als "Witz" bezeichnet. In Australien flog der 28-Jährige mit seinem RB22 im Qualifying bereits in Q1 von der Strecke, raste im Grand Prix dann noch von Startplatz 20 auf P6 vor. Auf P6 lag er auch in China, bis er dann mit einem Problem mit der Kühlung der Antriebseinheit ausfiel.
Mercedes und Ferrari sorgen für Action
Auch andere Fahrer haben das Renngeschehen kritisiert, doch die Mercedes- und Ferrari-Piloten äußerten sich überwiegend positiv. Russell hatte in Melbourne gegen Charles Leclerc hart um die Führung gekämpft - Leclerc, Russell und Lewis Hamilton fighteten im Sprint in Shanghai sowie im Hauptrennen (Zum Nachlesen: So lief der China-GP) und sorgten für viel Action.
"Es gewinnen doch nur Kimi oder George. Es ist nicht wirklich ein Hin und Her", sagte Verstappen und betonte zudem: "Das hat nichts mit Rennsport zu tun - und ich würde dasselbe sagen, wenn ich Rennen gewinnen würde, weil mir das Produkt Rennsport am Herzen liegt. Es geht nicht darum, dass ich unzufrieden mit meiner Position bin."
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