Achraf Hakimi muss wegen Vergewaltigungs-Vorwurf vor Gericht

Ein schwerwiegender Vorwurf bringt PSG-Star Achraf Hakimi vor Gericht. Der Ex-Dortmunder bestreitet die Tat, spricht von falschen Anschuldigungen und will seine Unschuld beweisen. Doch die Justiz sieht das anders und eröffnet das Verfahren.

PSG-Star Hakimi muss sich bald vor Gericht verantworten.
Image: PSG-Star Hakimi muss sich bald vor Gericht verantworten.  © DPA pa

Der marokkanische Nationalspieler und ehemalige BVB-Profi Achraf Hakimi muss wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer jungen Frau vor Gericht.

Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag unter Berufung auf die Anwältin des Spielers und die Staatsanwaltschaft von Nanterre.

Hakimi (27), seit 2021 beim Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain, meldete sich beim Kurznachrichtendienst X zu Wort. "Heutzutage reicht ein Vergewaltigungsvorwurf aus, um einen Prozess zu rechtfertigen", schrieb Hakimi, "obwohl ich den Vorwurf bestreite und alles zeigt, dass er falsch ist". Er schaue gelassen auf einen Prozess, "der die Möglichkeit bieten wird, dass die Wahrheit ans Licht kommt".

Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei von Hakimi vergewaltigt worden. Sie erstattete zunächst keine Anzeige. Hakimis Rechtsbeistand wirft der Frau vor, die Ermittlungen zu behindern und sich medizinischen Untersuchungen verweigert zu haben.

SID

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