Atalanta-Boss Luca Percassi rechnet mit BVB ab
Atalanta Bergamo hat das Comeback geschafft und den BVB doch noch aus der Champions League geworfen.
26.02.2026 | 13:10 Uhr
Nach dem Abpfiff wird deutlich, dass die Stimmung zwischen den Klubs nach wie vor angespannt ist. Hintergrund ist vor allem ein Transfer aus dem Jahr 2024.
"Es kann nicht sein, dass ein Klub auf dem Level von Borussia Dortmund sich 2024 so verhält und dann heute und letzte Woche so tut, als sei nichts gewesen", haderte Atalanta-Vorstandschef Luca Percassi nach dem Schlusspfiff bei Sky Italia. Der Funktionär spricht vom Transfer von Samuele Inacio, der im Juli 2024 aus der Jugend von Atalanta nach Dortmund gewechselt war.
Der Stachel sitzt noch immer tief. Der Serie-A-Klub bemängelt die Vorgehensweise der Westfalen noch bis heute. "Im Fall Inacio war das heute eine Art göttliche Gerechtigkeit. Wer von Atalanta abgehauen ist, wird es bereuen, das getan zu haben, denn dieser Klub ist zu außergewöhnlichen Dingen imstande", sagte Percassi.
Ärger zwischen beiden Klubs
Es brodelt hinter den Kulissen: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge habe Atalanta zuvor die BVB-Verantwortlichen nicht für das traditionelle Funktionärsessen eingeladen. Auch in Dortmund sind die Bosse des italienischen Klubs nicht anwesend gewesen.
In der Champions League setzte sich das Team aus Bergamo durch, auf der politischen Ebene ist das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen …
Inacio wartet übrigens noch immer auf seinen ersten Profi-Einsatz für die Westfalen.
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