Bayern bangt vor Arsenal-Hit in der Champions League um Kompany, Kimmich und Neuer
Der FC Bayern geht mit einigen Fragezeichen in das Champions-League-Duell gegen den FC Arsenal. Während Trainer Vincent Kompany weiterhin angeschlagen ist, fehlt auch hinter den Einsätzen von Joshua Kimmich und Manuel Neuer noch ein endgültiges Häkchen.
20.10.2026 | 17:09 Uhr
Einen Tag vor dem Königsklassen-Kracher beschäftigen die Münchner nicht nur sportliche Themen. Vor allem die Situation um den erkrankten Vincent Kompany sorgt für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig ist auch bei Manuel Neuer und Joshua Kimmich noch keine endgültige Entscheidung gefallen.
Bangen um Vincent Kompany und Joshua Kimmich, noch keine Entscheidung bei Manuel Neuer: Beim FC Bayern sind vor dem Champions-League-Hit gegen den FC Arsenal drei Schlüsselpersonalien offen. "Es ist sehr wichtig, dass er sich ausruht", sagte Assistenztrainer Aaron Danks vor dem Kracher am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) über seinen Chef Kompany, der wegen seines Infekts samt davon verursachten Hüftproblemen das Training am Montag und auch die Abschlusseinheit am Dienstag verpasst hatte.
Auch Kimmich war nicht beim letzten Training vor dem Duell mit dem Vorjahresfinalisten dabei - aus privaten Gründen. Es sei "unklar, was das für morgen bedeutet", sagte Danks. Bei Neuer, nach seiner Fußverletzung seit Montag zurück auf dem Platz, sei "noch keine Entscheidung getroffen" bezüglich eines möglichen Einsatzes, ergänzte er.
"Fraglich für morgen"
"Wir beleuchten die Situation Tag für Tag aufs Neue, er ist immer noch fraglich für morgen, aber er wird seine Rolle spielen - ob das nun in der Allianz Arena oder zu Hause ist", sagte Danks über Kompany. Im Bundesligaspiel am vergangenen Samstag gegen RB Leipzig (6:1) hatte Kompany zwar auf der Bank gesessen, Danks aber das Coaching weitgehend überlassen.
"Er hat seine Beine teilweise nicht gespürt", schilderte Danks die gesundheitlichen Einschränkungen für seinen Chef, "aber es ist nur ein Virus." Wie beim Halbfinalhinspiel in der vergangenen Saison bei Paris Saint-Germain (4:5), als er den damals gesperrten Kompany schon einmal vertreten hatte, werde er im Falle des Falles mit ihm "in Kontakt sein".
Gnabry lobt Trainerstab der Bayern
Die Mannschaft geht entspannt mit der Situation um. Damals in Frankreich, berichtete Serge Gnabry, "lief es super. Vom Ablauf her ändert sich gar nix. Wir haben einen top Trainerstaff, die Jungs machen einen exzellenten Job."
Nach dem 1:3 gegen die Gunners in London im November 2025 habe der FC Bayern eine "kleine Rechnung offen", ergänzte der Nationalspieler: "Arsenal ist sehr stark in Form, hat ein sehr starkes Team und sich unglaublich entwickelt. Es wird auch darauf ankommen, wer es mehr will."
SID
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