Bernd Leno über DFB-Comeback und Premier-League-Titelkampf
Fulham-Keeper Bernd Leno bleibt bei einem möglichen Comeback in die Nationalmannschaft gelassen. Gleichzeitig sieht der frühere Arsenal-Torwart die Gunners aktuell als stärksten Anwärter auf den Premier-League-Titel.
26.08.2026 | 20:38 Uhr
Mit Jürgen Klopp beginnt beim DFB eine neue Ära. Bernd Leno schließt eine Rückkehr nicht aus, macht sich aber keine Hoffnungen oder Erwartungen.
Bernd Leno (Torhüter FC Fulham) im exklusiven RTL und Sky Sport Interview über:
… die Chance, unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nationalmannschaft nominiert zu werden: "Das ist eine sehr, sehr gute Frage, aber ich habe es ja auch schon immer gesagt: Ich bin da eigentlich immer relativ entspannt. Also ich habe ja nie gesagt, ich gehe nie wieder zur Nationalmannschaft oder wie, wo, wer, wann, was. Aber ich habe mich einfach damals nicht in der Rolle gesehen. Ich weiß gar nicht, wer da noch alles nominiert war. Hinter den Jungs zu warten als Nummer 3 oder Nummer 4. Das habe ich in der Phase meiner Karriere nicht gesehen. Wenn ich jünger gewesen wäre, wäre es natürlich was anderes gewesen.
Ich werde das niemals ausschließen, aber wie gesagt, ich mache mir jetzt keine Gedanken und denke jetzt: 'Jürgen Klopp ist jetzt da, der kennt mich aus der Premier League, vielleicht habe ich da irgendwelche neuen Chancen'. Mal gucken, was passiert. Natürlich ist es gerade ein Riesen-Fragezeichen in Deutschland, weil es keinen so wie Manuel [Neuer] gab, für gefühlt 20 Jahre, der unangefochten da die Nummer 1 war und einfach der Beste aller Zeiten war. Aber ich weiß natürlich auch, in welcher Rolle die üblichen Verdächtigen sind.
Olli Baumann, ich, auch Kevin Trapp oder andere in unserem Alter, das muss man natürlich auch immer sehen. Oder wie sie das beim DFB sehen. Da hat auch niemand was gesagt. Deshalb sehe ich das eigentlich mega entspannt. Wenn nochmal was kommt, kann man ja immer mal gucken. Aber wie gesagt, ich denke da jetzt nicht nachts dran und kann da nicht schlafen deswegen."
… die Titel-Favoriten der Premier League: "Man muss natürlich klar sagen, Arsenal! Ich glaube, die sind schon relativ gefestigt. Außerdem haben sie ihre Mannschaft zusammengehalten und haben noch ein, zwei gute Jungs dazugeholt. Aber man muss immer schauen, wie Liverpool und Manchester City sich machen. City hat mit Rodri auch einen guten Mann verloren. Pep Guardiola ist außerdem weg, das ist auch immer so eine Übergangsphase. Man muss mal gucken, wie das alles läuft, aber ich glaube, dass das wahrscheinlich die drei Mannschaften sind, die da oben mitspielen werden. Bei den anderen bin ich mir da nicht so sicher. Aber ich würde schon sagen, dass Arsenal wahrscheinlich der Favorit ist."
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