Bundesliga holt in UEFA-Fünfjahreswertung auf Serie A auf - trotz BVB-Aus
Nach drei stärkeren Jahren in Folge schwächeln die Serie-A-Klubs in dieser Saison in der Champions League. Die Bundesliga verkürzt auf den Dauerkonkurrenten in der Fünfjahreswertung. Doch es hätte noch besser kommen können.
27.02.2026 | 15:11 Uhr
In der Königsklasse musste die SSC Neapel bereits in der Ligaphase die Segel streichen. In den Playoffs scheiterten nun auch Inter - äußerst blamabel gegen Underdog Bodö/Glimt - und Juventus gegen Galatasaray. Atalantas Comeback verhindert aus italienischer Sicht Schlimmeres.
Nach den Playoff-Hinspielen deutete einiges darauf hin, dass alle drei verbliebenen Bundesliga-Teams das Achtelfinalticket lösen - nur für Eintracht Frankfurt war die CL-Reise bereits nach der Ligaphase zu Ende. Durch den Dortmunder 2:0-Hinspielerfolg gegen den italienischen Vertreter Atalanta Bergamo schien die deutsche Eliteklasse ordentlich Boden auf die Serie A gutmachen zu können. Der aus BVB-Sicht ernüchternde Verlauf des Rückspiels (1:4) durchkreuzte die Rechnung ein wenig.
Bundesliga in dieser Saison auf Rang zwei
Trotz des BVB-Aus' ist die Bundesliga weiter auf Kurs - holte in dieser Saison bereits 123.000 Punkte für die Fünfjahreswertung. Nur die Premier League (200.625), die die Ligaphase mit fünf Teams in der Top-8 abschloss, und die La Liga (139.250) schnitten in diesem Zeitraum besser ab.
Dennoch hat die höchste deutsche Spielklasse gute Karten, weiterhin in der Fünfjahreswertung zu verkürzen, die darüber entscheidet, wie viele Startplätze die jeweiligen Verbände in den UEFA-Wettbewerben bekommen. In der Champions League, in der eine höhere Punktevergabe erfolgt als in den anderen europäischen Vereinswettbewerben, sind immer noch die Bayern und Leverkusen im Rennen. Atalanta hat es nun mit den Münchnern zu tun. Die Viertelfinalchancen für den letzten verbliebenen italienischen Königsklassen-Klub stehen daher nicht sonderlich gut.
In Europa League und Conference League nahezu gleichauf
In den anderen europäischen Wettbewerben liefern sich Bundesliga und Serie A dagegen ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Der SC Freiburg und die AS Rom sind direkt fürs Europa-League-Achtelfinale qualifiziert, während der VfB Stuttgart und der FC Bologna den Umweg über die Playoffs gehen mussten, aber sich ebenfalls für die Runde der letzten 16 qualifizieren konnten.
Ähnlich sieht es dabei in der Conference League aus. Dort sicherte sich Mainz 05 nach der Ligaphase als Siebter das direkte Weiterkommen. Der italienische Vertreter AC Florenz musste zwar die Playoffs meistern, steht nach dem Zitter-Weiterkommen gegen Jagiellonia Bialystok nun aber auch im Achtelfinale.
Ob die Bundesliga als Vierter in der Gesamtwertung weiter auf die Serie A (2.) verkürzen kann, hängt auch vom Verlauf dieser Wettbewerbe ab.
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