BVB-Trainer Niko Kovac wäre fast bei Tottenham Hotspur gelandet
White Hart Lane, traditionsreiche Spielstätte, mittlerweile umgebaut zum Tottenham Hotspur Stadium, und Herz der Spurs. Fast wäre Niko Kovac hier einst gelandet.
19.01.2026 | 18:53 Uhr
Nach Informationen von Sky Sport stand der heutige BVB-Coach nämlich vor viereinhalb Jahren ganz oben auf der Wunschliste der Spurs.
Damals trainierte Kovac die AS Monaco und führte die Monegassen bis ins Pokalfinale, das allerdings mit 0:2 gegen Paris Saint-Germain verloren ging. Tottenham fragte konkret beim früheren Bayern-Coach an. Am Ende sagte Kovac jedoch ab – auch mit dem Verweis auf seine Prinzipien. Er wollte seinen laufenden Vertrag in Monaco erfüllen und nicht vorzeitig aussteigen. Der "Dank" dafür: Ein halbes Jahr später wurde er bei den Monegassen entlassen.
Premier League bleibt das große Ziel
Seinerzeit hatten sich die Spurs von Startrainer Jose Mourinho getrennt. Die Mannschaft wurde übergangsweise von Ryan Mason betreut, ehe sich der Klub nach der Kovac-Absage für Nuno Espirito Santo entschied. Die Premier League aber bleibt für Kovac, der noch bis 2027 beim BVB unter Vertrag steht, perspektivisch ein Wunschziel.
Der heute 54-Jährige, so ist aus seinem direkten Umfeld zu hören, kann sich ein Engagement auf der Insel in ferner Zukunft sehr gut vorstellen – dort, wo er am Dienstag mit Borussia Dortmund in der Champions League gastiert. In England genießt Kovac weiterhin einen sehr guten Ruf.
Top-Klubs aus England zeigen Interesse
So steht er nach Sky Sport Infos unter anderem auch bei Manchester United auf der Shortlist. Der Draht ist auch wegen des deutschen Managers Christopher Vivell kurz. Die Red Devils haben sich nach Kovacs Situation erkundigt. Zudem war der Trainer zuletzt auch bei Chelsea ein Thema. Nach der Entlassung von Enzo Maresca wurde der Name Kovac bei den Blues intern diskutiert.
Beim BVB ist Kovac jedoch fest eingebunden: Sein Vertrag läuft noch bis 2027 und wurde vor eine halben Jahr verlängert. Sportlich ist die Bilanz stark: Dortmund liegt in der Bundesliga auf Rang zwei und ist in der Champions League auf Kurs. Während in Deutschland teils noch über die "B-Note" seines Fußballs und die Art und Weise, wie der BVB seine Spiele gewinnt, diskutiert wird, kommt Kovacs klarer und pragmatischer Ansatz in England offenbar gut an.
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