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BVB: Verein reagiert mit Stellungnahme auf die Strafanzeige gegen Nico Schulz

Nach Strafanzeige: BVB bezieht Stellung - Schulz bestreitet Vorwürfe

Nico Schulz bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.
Image: Nico Schulz bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.  © Imago

Gegen BVB-Akteur Nico Schulz läuft ein Ermittlungsverfahren. Eine frühere Partnerin hat Anzeige wegen häuslicher Gewalt gestellt. Der BVB hat darauf nun reagiert. Die Stellungnahme im Wortlaut.

"Borussia Dortmund hat die gestrige Medienberichterstattung in Bezug auf strafrechtlich erhobene Vorwürfe - das Privatleben von Nico Schulz betreffend - zum Anlass genommen, umgehend ein Gespräch mit dem Spieler und seinen Beratern zu führen. Der Spieler bestreitet die gegen ihn erhobenen Strafvorwürfe. Nico Schulz hat uns mitgeteilt, dass er sich mit Hilfe anwaltlichen Beistands gegen diese Vorwürfe zur Wehr setzen wird und obendrein die Unschuldsvermutung für sich in Anspruch nimmt.

Die erhobenen Vorwürfe, von denen Borussia Dortmund bis zur Medienberichterstattung keinerlei Kenntnis hatte, wiegen äußerst schwer und sind für den BVB schockierend. Borussia Dortmund nimmt sie sehr ernst und distanziert sich von jeglicher Form der Gewalt. Borussia Dortmund ist jedoch kein Verfahrensbeteiligter und hat keinerlei Einsicht in Ermittlungsakten oder in die offenbar vorliegende Strafanzeige.

Da es sich um ein schwebendes Verfahren im frühen Anfangsstadium der Ermittlungen handelt und die Sach- und Rechtslage für Borussia Dortmund Stand heute äußerst unklar ist, können wir derzeit noch keine arbeitsrechtlichen und disziplinarischen Maßnahmen verlässlich und rechtssicher entscheiden. Wir behalten uns diese allerdings jederzeit für einen Zeitpunkt vor, zu dem wir objektiv mehr wissen.

Weitere Kommentare wird Borussia Dortmund derzeit nicht abgeben."

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